28.11.2016
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Es geht weiter und stetig bergauf

Der Aufwärtstrend bei Kitzbühel Tourismus hält weiter an. Dies belegen die Zahlen, die bei der Vollversammlung vergangene Woche präsentiert wurden. Neben den Nächtigungszahlen stieg auch die Eigenkapitalquote des Verbandes an.

Kitzbühel | Es war die letzte Vollversammlung vor den Neuwahlen, die im kommenden Jahr stattfinden werden. Zeit also, nicht nur auf das abgelaufene Jahr zurückzublicken, sondern auch, eine Bilanz über die letzten vier Jahre zu ziehen.

Nächtigungszahlen stetig am Steigen

Der Aufwärtstrend hält bei Kitzbühel Tourismus die letzten Jahre an. Nach dem Plus in der Wintersaison (24.939 Nächtigungen, 3,98 Prozent) durfte Signe Reisch, Präsidentin von Kitzbühel Tourismus, auch für die Sommermonate einen Zuwachs bei den Nächtigungen und Ankünften vermelden. Eine Steigerung von 159.792 Nächtigungen oder 4,07 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr konnte verbucht werden. Seit den Neuwahlen 2012 konnten in Summe um 45.000 Nächtigungen im Winter und 107.000 Nächtigungen im Sommer mehr verbucht werden.

Früher Skistart brachte Nächtigungen

Einen starken Impuls für die steigenden Nächtigungen gibt auch das Konzept Kitzbühel 365. Mit den verlängerten Betriebszeiten bei der Bergbahn AG Kitzbühel und dem frühen Saisonstart können Gäste in die Gamsstadt gelockt werden. Die Kombination aus Ski und Golf ließ im Herbst noch einmal die Kassen klingeln. „An den Feiertagen war die Stadt teilweise bevölkert, wie zu Hochsaisonzeiten“, betont Präsidentin Signe Reisch und äußerte auch den Wunsch, dass mehr Betriebe geöffnet sein sollten. Eine wichtige Rolle für das Projekt Kitzbühel 365 spielt auf jeden Fall die Bergbahn AG Kitzbühel. Mit 362 Betriebstagen kann man fast das ganze Jahr auf die umliegenden Berge fahren und mehr als 180 Skitage lassen die Herzen der Wintersportler höher schlagen. Das Ziel von Kitzbühel Tourismus ist klar ausformuliert: Kitzbühel als die führende 365 Tage Destination in den Alpen zu positionieren.

Signe Reisch resümiert positiv: „Es geht uns gut. Kitzbühel ist in. Kitzbühel hat eine ganz starke Position am Markt erreicht. Kitzbühel bietet eine Angebotsvielfalt wie kaum eine Region - von Natur, Erholung, Sport, Action, Kultur, Tradition, Events, Kongress, Society und Urigkeit. Unsere Strategie, darauf zu setzen und mit höchster Servicequalität die Inszenierung der Natur zu nützen und nicht die Natur zu inszenieren, wird durch die positive Jahresbilanz mehr als bestätigt.“

Den russischen Markt erobern

Während die Kampagnen in Österreich, Deutschland, Polen, Großbritannien und den Niederlanden bereits laufen und auch der chinesische Markt beworben wird, schielt man bei Kitzbühel Tourismus bereits auf den russischen Markt. „Nach den Minuszahlen in den letzten Jahren werden die Zahlen im nächsten Jahr wieder ins Plus wechseln“, zeigt sich Signe Reisch optimistisch. 53 Prozent der Russen verbringen ihren Winterurlaub in Tirol und mit einer Bewerbung des Marktes will sich Kitzbühel Tourismus auch hier Marktanteile sichern.

Den Wandel als Chance sehen

„Die Trends werden stattfinden, ob wir teilnehmen oder nicht. Sie finden auf alle Fälle statt“, sagte Josef Burger, Aufsichtsratsvorsitzender von Kitzbühel Tourismus. Burger sprach damit die wechselnden Arbeitsbedingungen an. „Die Leute werden nur zwei bis drei Tage an ihrem Firmenstandort arbeiten und die restliche Zeit ihre Arbeit von zu Hause aus machen. Dadurch wird eine lebenswerte Gegend als Hauptwohnsitz auserkoren. Aufgrund der kurzen Wege hat Kitzbühel hier ein großes Potential, neue Hauptwohnsitze zu gewinnen, die auch einen Mehrwert für die Region bringen.

Derzeit ist der Skilauf noch das Nonplusultra in der Wintersaison. „Wir werden nicht 30.000 Gäste zum Winterwandern auf den Berg bringen“, erklärte Burger. Ein schlüssiges und innovatives Zukunftskonzept ist das Ziel von Kitzbühel Tourismus.

Wie die Kennzahlen belegen, hat der Vorstand in den letzten vier Jahren eine gute Arbeit geleistet. Neben den stetig steigenden Nächtigungszahlen konnte auch der Eigenkaptialanteil von Kitzbühel Tourismus um ein Viertel auf 61 Prozent gesteigert werden.

Die Macht der Social Media

Schnell und unkompliziert können die Gäste über die Social Medias mit Kitzbühel Tourismus kommunizieren. Hier wurden auch Schwerpunkte gesetzt. „Allein die Follower der Facebook-Seite erhöhten sich von 96.000 im Oktober 2014 auf 133.500 in diesem Jahr – auch auf Instagram, Twitter, Google+ und Pinterest steigt die Zahl der Follower kontinuierlich“, erzählt Direktorin Brigitte Schlögl. Zudem hat der Verband seine Bildsprache geändert. Gemeinsam mit Michael Werlberger geht man hier den Weg zu den natürlichen Farben und den Blick auf den Berg.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Manfred Hofer (Präsidentin-Stellvertreter), Signe Reisch (Präsidentin Kitzbühel Tourismus), Brigitte Schlögl (Direktorin), Josef Burger (Aufsichtsratvorsitzender), Kathrin Schlechter (AR-Vorsitzender-Stellvertreterin) und Josef Dagn (Präsidentin-Stellvertreter) berichteten über das Tourismusjahr. Foto: Kitzbühel Tourismus, rolart images

 
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