19.12.2016
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Engpass bei Parkplätzen befürchtet

Noch im Winter werden die Bagger am Klausnerparkplatz auffahren. Geschäftstreibende befürchten während der Bauzeit einen Engpass bei Parkplätzen. Gemeindeführung und Projektleiter beruhigen.

St. Johann | Der Klausnerparkplatz mitten im Ortszentrum gehört nach dieser Wintersaison der Geschichte an. Der Startschuss für das Bauprojekt „St. Johann Mitte - Klausnerpark“ ist erfolgt. „Wir beginnen mit den ersten Vorarbeiten. Den Großteil der Wintersaison wird der Parkplatz aber noch punktuell genutzt werden können“, informiert Projektleiter Alfred Neuner (Project & Bautechnik GmbH).

Über kurz oder lang fallen damit im St. Johanner Ortszentrum vorübergehend aber  mehr als 100 Parkplätze weg – was einigen Geschäftstreibenden Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Ein Engpass bei Parkplätzen wird befürchtet.

Die Meinungen dazu sind gespalten, wie die Recherche des Kitzbüheler Anzeiger zeigt. Bürgermeister Stefan Seiwald teilt via Mail  mit, dass es alternative Parkmöglichkeiten gäbe. Er beurteilt die Parksituation als „generell gut“. „Das ist sicher ein Vorteil von St. Johann, dass wir viele zentrumsnahe Parkflächen haben“, erklärt Seiwald. Es existiere außerdem ein übergreifendes Parkplatzkonzept, so der Bürgermeister, welches auch eventuelle zukünftige Bauten miteinbeziehe.

„Die Zukunft liegt in Tiefgaragen“

Auch Ortsmarketingleiterin Marije Moors glaubt nicht daran, dass es während der Bauzeit zu verzweifelten Parkplatzsuchern kommen wird. „Wir sind in St. Johann zum Vergleich mit anderer Gemeinden sehr gut mit Parkplätzen aufgestellt. Wo sonst kann man direkt im Zentrum zwei Stunden gratis parken?“, betont Moors.

Eine Fläche im Ortszentrum als oberirdischen Parkplatz zu nutzen wird immer unattraktiver. „Die Zukunft liegt sicher in Tiefgaragen. Auch wenn viele sagen, sie fahren nicht gerne in solche. Eine wertvolle Zentrumsfläche als Parkplatz zu nutzen, ist für eine Ortsentwicklung nicht optimal“, zeigt Moors auf.

Tiefgarage auch für Kurzzeitparker

Die beim Klausnerpark entstehende Tiefgarage wird auch bewirtschaftet werden. „Wir haben schon einige Anfragen für Dauerparkplätze, rund 100 Parkplätze werden aber auch für Kurzzeitparker sein“, erklärt Projektleiter Neuner. Die Bauzeit für den „Klausnerpark“ benennt Neuner mit rund eineinhalb Jahren.

Neben neuen Wohnungen und der Parkgarage entstehen im „Klausnerpark“ auch neue Geschäftsflächen. Johanna Monitzer

Bild: Der oberirdische Parkplatz ist bald Geschichte. Auf dem Klausnerparkplatz entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus mit einer Parkgarage. Foto: Monitzer

 

 
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