19.01.2018
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Einsatzkräfte für Ansturm gerüstet

Die Vorbereitungen der Blaulichtorganisationen für die Hahnenkammenrennen sind abgeschlossen. Hunderte von Einsatzkräften werden wieder im Hintergrund arbeiten, um einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten.

Kitzbühel | Ob Polizei, Feuerwehr, Bergrettung oder Rotes Kreuz – die Einsatzkräfte sind bereits perfekt auf den Ansturm zum heurigen Hahnenkammwochenende vorbereitet. Mit an Bord sind aber auch Teams des Samriterbundes sowie die Crews der ÖAMTC-Notarzthubschrauber. Sie alle haben ihre Vorbereitungen nahezu abgeschlossen und sind gerüstet.

Wie immer lässt sich vor allem der Einsatzleiter der Polizei, Bezirkspolizeikommandant Martin Reisenzein, nicht in die Karten schauen, wie viele Polizeibeamte während des Wochenendes in der Gamsstadt Dienst schieben. In den vergangenen Jahren war aber die Präsenz der Beamten immer deutlich zu spüren und diese haben so dazu beigetragen, dass Sicherheitsgefühl der Fans zu stärken. „Wir sind in jedem Fall gut vorbereitet“, betont Reisenzein. Genaueste Sicherheitspläne gibt es ja bereits seit Jahren. Diese werden auch regelmäßig gecheckt.

Retter gehen neue Wege

Seit rund einem Jahr sitzen inzwischen Bernhard Gschnaller und Stefan Kappel als Geschäftsführer des Roten Kreuzes Bezirk Kitzbühel im Sattel und gehen bei der Vorbereitung der Hahnenkammrennen einige neue Wege. „Wir haben auch heuer in etwa rund 100 Sanitäterinnen und Sanitäter im Einsatz“, informiert Bernhard Geschnaller. Kamen diese in den vergangenen Jahren meist aus anderen Bundesländern, ist das heuer anders. Der Großteil der Mannschaft  wird von den Ortsstellen des Bezirkes gestellt. Die Helfer sind nicht nur im Zielgelände unterwegs, sondern haben in der aufgestellten Containerlandschaft im Zielbereich eine Notfallstation eingerichtet. Neben den Sanitätern sind abwechselnd auch vier Notärzte vor Ort. Natürlich sind die Retter auch in der Fanzone in der Innenstadt unterwegs. „An diesem Wochenende kommen wir in etwa auf rund 12.000 Einsatzstunden“, sagt Gschnaller. Und noch etwas ist heuer neu: „Wir arbeiten erstmals mit dem Arbeitersamariterbund zusammen“, informiert Gschnaller. Die beiden Rettungsorganisationen gingen nicht immer konfliktfrei miteinander um, jetzt aber sucht man die Zusammenarbeit.

Während das Rote Kreuz im Tal Patienten versorgt, ist die Bergrettung entlang der Rennstrecke im Einsatz. „Wir haben je nach Tag zwischen 20 und 40 Bergretter im Einsatz“, erklärt Florian Haderer von der Bergrettung Kitzbühel.

145 Bergretter sind im Einsatz

Von Dienstag bis inklusive Sonntag sind  in unterschiedlicher Mannschaftsstärke insgesamt 145 Bergretter unterwegs. „Sie kommen aus allen Ortstellen des Bezirkes“, weiß Florian Haderer. Auch bei der Bergrettung müssen natürlich noch genügend Helfer in den anderen Gemeinden im Einsatz sein, um bei möglichen anderen Alpinunfällen helfen zu können. Die Vorbereitungen für das Hahnenkammrennen laufen bei den Bergrettern bereits seit Mitte November, erklärt Florian Haderer.

Auch die zwei im Einsatz stehenden Hubschraubercrews des ÖAMTC sind auf das Rennwochenende vorbereitet, wie Stützpunktleiter Johannes Rathgeb informiert. Auch heuer wird der Hubschrauber CX direkt vor Ort  im Zielgelände in Kitzbühel stehen, das Team des C4 bleibt am Stützpunkt in Reith und kümmert sich sozusagen um das „Tagesgeschäft“. „Wir machen es so wie in den letzten Jahren. Das hat sich bewährt“, so Rathgeb.

Und auch die Stadtfeuerwehr Kitzbühel und einige Nachbarfeuerwehren sind im Einsatz. Unter anderem übernehmen die Florianijünger die Parkplatzbetreuung und sind für Brandsicherheitswachen zuständig.
Margret Klausner

 
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