02.06.2017
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Einsatzfahrzeug für die ÖBRD

Am 26. Mai wurde vor dem Jakobskreuz auf der Buchensteinwand, wo die Gemeinden Hochfilzen, St. Jakob und St. Ulrich zusammentreffen, das neue Einsatzfahrzeug  des  ÖBRD (Österreichischer Bergrettungsdienst) Hochfilzen – St. Jakob – St. Ulrich gesegnet, welches sein zukünftiges Einsatzgebiet in diesen drei Gemeinden findet.

St. Ulrich | Pfarrer Santan Fernandez nahm die Segnung des Einsatzfahrzeuges unter Anrufung der Schutzheiligen,  in  Anwesenheit der Bürgermeister Brigitte Lackner, Konrad Walk und Leo Niedermoser und  Gemeinderatsmitgliedern der Gemeinden und Vertretern der Blaulichtorganisationen vor.

Der Obmann der Bergrettung St. Ulrich, Sebastian Widmoser, durfte neben zahlreichen BR Kameraden, den Chef der Alpinpolizei Kitzbühel Martin Hautz, Bergwacht Sebastian Engel, ÖRK Ortsstelle Pillerseetal Herbert Fleckl, Feuerwehr Martin Mitterer und Wasserrettung Ernst Pirnbacher und aus den eigenen Reihen den Landesobmann der Bergrettung Hermann Spiegl herzlich begrüßen.

Lücke in der Rettungskette geschlossen

Mit dem Einsatzfahrzeug und seiner Ausstattung  wird die bisherige Lücke in der Rettungskette im alpinen Bereich geschlossen und damit der Patiententransportverordnung und den Erwartungen verunfallter Personen Rechnung getragen. Es steht nun ein wichtiges Werkzeug für die Erstversorgung im alpinen Gelände und ein schneller Transport in ein Krankenhaus zu Verfügung.

Hans Vorhofer, Ausbildungsleiter der Ortsstelle St. Ulrich, stellte das Auto, einen  Mercedes Vito, den Interessierten kurz vor. Es hat einen Allradantrieb und ist für den Einsatz auf Forststraßen umgebaut.  Die Innenausstattung ermöglicht einen Liegendtransport und eine SAN-Versorgung.

Das Einsatzfahrzeug wird auch von der Lawinenkommission im Winter für Straßensperren und Erkundungsfahrten genutzt, berichtet Wilhelm Reich ebenfalls Mitglied der BR und Chef der Lawinenkommission.

Die Rettungskräfte der Bergrettung und des Roten Kreuzes setzen sich laufend mit den neuen Erkenntnissen in der Rettungstechnik auseinander und machen entsprechende Fortbildungen. Das erlernte Wissen und Können bekommt durch ein adäquates, verfügbares Werkzeug in Form dieses Einsatzfahrzeuges einen höheren Wirkungsgrad für den Patienten.

Besonderer Dank gilt den Bürgermeistern und den Gemeinderäten der Gemeinden Hochfilzen, St. Ulrich und St. Jakob, die erkannten, dass es dieses Rettungsfahrzeug für eine funktionierende Rettungskette im Alpinen Bereich braucht. Das Auto wurde zu 100  Prozent von den Gemeinden finanziert.

Bürgermeisterin Brigitte Lackner dankte im Namen ihrer Amtskollegen der Bergrettung unter Obmann Sebastian Widmoser für ihren ehrenamtlichen Einsatz für Menschen, die im alpinen Gelände in Not geraten sind und wünschte ihnen viel Schutz und Segen bei ihrem Engagement im Dienste der ÖBRD Tirol.

Bild: Bgm. Leo Niedermoser, Bgm Konrad Walk, Bgm. Brigitte Lackner, Obmann der Bergrettung St. Ulrich Sebastian Widmoser und  Ausbildungsleiter Hans Vorhofer (von links). Foto: Bergrettung St. Ulrich

 
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