29.03.2018
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Eine Karte für vier Regionen

Eine einheitliche, rote Karte löst die bisherigen Gästekarten in den Tourismusverbänden Hohe Salve, Brixental, St. Johann und im Pillerseetal ab. Neben zahlreichen Ermäßigungen ist die neue Gästekarte im Scheckkartenformat auch als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel gültig.

Bezirk | In den Tourismusverbänden der Kitzbüheler Alpen beginnt am 17. April eine neue Ära. Die Verbände Hohe Salve, Brixental, St. Johann und Pillerseetal haben jetzt eine einheitliche Gästekarte mit gemeinsamen Layout und im handlichen Scheckkartenformat. Zudem gibt es diese Karte aber auch für mobile Endgeräte, die vom Vermieter mittels einem Link an die Gäste weitergegeben werden. „Die Karten bieten dem Gast einheitliche Grundleistungen, wie zum Beispiel die Mobilität“, erzählt Stefan Astner vom TVB Hohe Salve. Neben der digitalen Karte kann aber auch vom Vermieter eine Karte ausgestellt werden. „Hier haben wir für die Betriebe verschiedene Systeme im Angebot“, erzählt Gernot Riedel, TVB St. Johann.

Für die Vermieter gibt es eigene Informationsveranstaltungen, an denen das System der neuen Gästekarte sowie deren Handling genau erklärt wird. „Die Betriebe haben drei verschiedene Tage zu unterschiedlichen Uhrzeiten die Möglichkeit, an der ‚Roadshow‘ teilzunehmen. Dabei können sie auch auf die Veranstaltung in einer anderen Region ausweichen“,  erklärt Gernot Riedel.

Notwendig gemacht hat die neue Gästekarte auch das Mobilitätsangebot der Regionen. „Wir haben im Vorjahr mit dem Mobilitätsangebot gestartet. Mit der neuen Gästekarte ist es nun auch möglich, genau nachzuvollziehen, wie viele Gäste dieses Angebot in Anspruch nehmen, denn die Kitzbüheler Alpen Card mit QR- und Strichcode erhält jeder Gast und ist zeitgleich auch als Netzkarte für die Bahn bzw. für die Linienbusse“, berichtet Max Salcher (TVB Brixental). Während man die Bahn zwischen Wörgl und Hochfilzen mit jeder Kitzbüheler Alpen Card nutzen kann, gibt es im Bus-Netz Einschränkungen. Die Regionen Hohe Salve und Brixental kooperieren und auch zwischen St. Johann und dem Pillerseetal sind die Karten in beiden Regionen gültig. „Wir haben gemerkt, dass für weitere Strecken eigentlich immer auf das Angebot der Bahn zurückgegriffen wird. Bei den Busverbindungen werden höchstens ein bis zwei Zonen genutzt“, weiß Armin Kuen vom TVB Pillerseetal. In einer Sache sind sich die Tourismus-Experten einig: „Es sollen weitere Ausbaustufen im Mobiliätsangebot folgen.“

Foto: Armin Kuen (Pillerseetal), Gernot Riedel (St. Johann), Stefan Astner (Hohe Salve) und Max Salcher (Brixental) präsentierten am Montag die gemeinsame Gästekarte für die Regionen der KAM. Foto: Pöll

 
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