10.06.2018
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Eindrucksvolle Leistungsbilanz

Nach wie vor im Vereinsgesetz verankert hat sich der Sozialsprengel Pillersee zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt. Im Vorjahr feierte einer der ersten Sprengel des Landes, gegründet von Hans Foidl und einigen Mitstreitern, sein 25-Jahr- Jubiläum.

Fieberbrunn | Wie Obmann Dr. Helmut Schwitzer in seinem Tätigkeitsbericht betonte, stand das Jahr 2017 im Zeichen des Jubiläums und dem bevorstehenden Wechsel in der Geschäftsführung. Dagmar Waltl, diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, ging mit Jahresende nach 24 engagierten Jahren als Pflegedienstleiterin und zuletzt als Geschäftsführerin des Sprengels in den verdienten Ruhestand. Ihre bisherige Stellvertreterin Evelyn Eder wurde auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes mit 1. Jänner zur Geschäftsführerin bestellt. Die St. Jakoberin ist bereits seit acht Jahren Mitarbeiterin des Sprengelteams, anlässlich der Versammlung präsentierte sie erstmals die Sprengelstatistik 2017:

Nach diversen Zu- und Abgängen hat sich mit Jahresende die Mitarbeiterzahl auf 24 Personen mit Dienstvertrag und 42 Ehrenamtliche (Essen auf Rädern, Tagesbetreuung) eingependelt. Über 23.000 Stunden und 89.000 gefahrene Kilometer wurden für die Betreuung und Pflege aufgewendet: 3.170 Std. Tagesbetreuung, 8.280 Std. Pflegestunden, 3.160 Std. Heimhilfe/Haushaltshilfe, 3.290 Std. Wegzeiten, 5.200 Std. Verwaltung/indirekte Zeiten Pflege. Eine leichte Steigerung gab es bei den 13.730 Portionen „Essen auf Rädern“, dafür haben die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer 2.200 Stunden aufgewendet und 39.500 km mit den Sprengelautos zurückgelegt.  Besonders erwähnenswert auch die wertvolle Mithilfe von acht Praktikanten (1.240 Std.) im vergangenen Sommer.

Neue Zusatzleistungen     

Laut Pflegedienstleiterin Daniela Brandstätter wurden 124 Klienten betreut. Gut besucht war an 197 Öffnungstagen die Tagesbetreuung im Sozialzentrum. Stolz ist man auch auf die  neuen Zusatzleistungen: Ziel der „Integrierten Palliativbetreuung“ durch eine Diplomkrankenschwester ist die palliative Versorgung der Klienten bis zum  Lebensende in gewohnter Umgebung (Abrechnung mit dem Krankenversicherungsträger). Der „Schlaganfallpfad“ umfasst die Versorgung so zentral wie nötig und so wohnortnah wie möglich sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.

„Der Kassabericht (Einnahmen 914.600 Euro, Ausgaben 928.200 Euro) weist aufgrund der Rückstellungen im Personalbereich (Überstunden/Urlaubstage) ein kleines Minus aus, 2018 sind wir aber wieder im Plus“, versichert der Obmann und dankte abschließend den Gemeinden, Sponsoren und Gönnern, Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen, der Ärzteschaft und dem Roten Kreuz. Bürgermeister Walter Astner dankte im Namen seiner Amtskollegen für die gute Zusammenarbeit im Sinne der Klienten und Angehörigen. rw

Bild: Der Sprengelvorstand: Schriftführerin Carina Scharnigg, Pflegedienstleiterin Daniela Brandstätter, Geschäftsführerin Evelyn Eder, Obmann-Stv. Marianne Werlberger und Obmann Dr. Helmut Schwitzer (v.l.). Foto: Wörgötter

 
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