22.12.2016
News  
 

Einbahnregelung in Kitzbühel

Mit großer Überraschung haben wir im Bericht vom 6. Dezember 2016 gelesen, dass Herr Wallensteiner von der Exekutive wieder die Einbahnregelung in der Kitzbüheler Klostergasse während der gesamten Wintersaison einführen will. Zusätzlich soll zwischen 26. Dezember und 9. Jänner, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, auch die Franz-Reisch-Straße für den stadteinwärtsführenden Verkehr komplett gesperrt werden.

Das bedeutet, dass der Skifahrerverkehr zur Hahnenkammbahn aus dem Brixental und aus Reith, bzw. München, durch den Lebenbergtunnel und über die bereits jetzt überlastete Pass-Thurn-Straße umgeleitet werden soll. Es muss ein Umweg von bis zu 1,6 Kilometer in Kauf genommen werden. Ein Rückstau auf der Bundesstraße bis in den Lebenbergtunnel und daraus folgende Auffahrunfälle sind damit wohl vorprogrammiert.

Mini-Kreisverkehr hat sich im Winter bestens bewährt

Dabei wurde erst kürzlich die Straße im Bereich der Aquarena für einen besseren Verkehrsfluss verbreitert und ein Mini-Kreisl beim Reischhof errichtet. Beide Baumaßnahmen haben sich im letzten Winter bereits hervorragend bewährt und siehe Bericht vom 15. April 2016 – in der TT: Folgendes Zitat von Bürgermeister Dr. Klaus Winkler und Ing. Alois Haselwanter: „Der Mini-Kreisverkehr hat sich im Winter bestens bewährt“, ist Bürgermeister Klaus Winkler überzeugt. Und für Alois Haselwanter, Leiter der Bauabteilung Tiefbau der Stadt Kitzbühel, ist klar: „Mit dem Mini-Kreisel haben wir einen gordischen Knoten gelöst.“

Durch den Kreisverkehr wurde heuer im Winter erstmals seit vielen Jahren die Klostergasse nicht mehr als Einbahn geführt. Dadurch ergab sich eine wesentliche Verkehrsentlastung, sind Haselwanter und Winkler überzeugt.

Die Fahrt zur Hahnenkammbahn durch den Lebenbergtunnel bewirkt einen Verkehrszusammenbruch in der Jochbergerstraße und bei der Kreuzung Malinggasse-Josef Heroldstraße. Das heißt, Feuerwehr und Rettung werden diesen Winter wieder die Straßen nur erschwert passieren können.

Nun droht das Fiasko von früher wieder!

Ein klassischer Schildbürgerstreich! Wer übernimmt für die Unfälle und die massive zusätzliche Umweltbelastung die Verantwortung? Wir vom Kitzbüheler Hotelverein sind der Meinung, dass sich die Verkehrslösung des letzten Winters (ohne Einbahnregelungen) bewährt hat und diese Lösung auch in der kommenden Wintersaison aufrecht erhalten werden muss. Man kann weder den Gästen, noch den Einheimischen einen Umweg von bis zu 1 Stunde in den Verkehrsspitzenzeiten zumuten!

Für den Kitzbüheler Hotelverein
Präsident Gerhard Resch

 
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