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02.11.2019
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Ein weiteres Stück Sicherheit

Vergangene Woche wurde in Kirchberg der siebte, öffentlich und jederzeit zugängliche Defibrillator übergeben. Das Gerät wurde im Ortszentrum beim Musikpavillon montiert.

Kirchberg | Unter dem Motto „sicheres Kirchberg“ wurde vergangene Woche ein weiterer Defibrillator übergeben – es ist dies nun bereits das siebte Gerät, das jederzeit und öffentlich zugänglich ist. Das neue Gerät ist wie die Defibrillatoren in Aschau (beim Feuerwehrhaus), in der Skirast (bei der Bushaltestelle), bei der Rot-Kreuz-Ortsstelle in der Aschauer Straße sowie im Ortsteil Spertendorf beim „Gatterer“ an das Stromnetz angeschlossen sowie temperiert und daher jederzeit aufgeladen und einsatzbereit. „In Kirchberg haben wir mit den privaten Defibrillatoren in Firmen und Hotels ein Dutzend dieser lebensrettenden Geräte“, erzählt RK-Ortsstellenleiter Gerhard Pfeifer.
Die Kosten für den Defibrillator im Kirchberger Ortszen­trum teilen sich die Gemeinde und der Tourismusverband. „Die ersten Defibrillatoren in Kirchberg wurden von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen finanziert, da wollen wir, die Gemeinde und der Tourismusverband, natürlich nicht hinten anstehen“, sagt Bürgermeister Helmut Berger, der mit berechtigtem Stolz auf die hohe Dichte an den lebensrettenden Geräten in seiner Gemeinde verweist. „Eine so hohe Dichte an Defibrillatoren und auch an ‚First Responder‘ gibt es im ganzen Bezirk nicht“, sagt Berger. TVB-Ortsstellenleiter Christoph Stöckl bedankte sich zudem beim Roten Kreuz für seinen ganzjährigen Einsatz, aber auch für die Unterstützung bei den zahlreichen Veranstaltungen.

Defibrillatoren sind selbsterklärend
„Man kann bei der Ersten Hilfe nichts falsch machen, außer man macht nichts“, sagt RK-Ortsstellenleiter Gerhard Pfeifer, der mit seinem Team versucht, der Bevölkerung die Scheu vor der Ersten Hilfe zu nehmen. „Zu 80 Prozent sind es sehr gute Bekannte – Menschen aus der Familie, Freundeskreis oder Arbeitskollegen – bei denen Erste Hilfe geleistet werden muss“, weiß Pfeifer. Der Defibrillator unterstützt den Ersthelfer durch genaue Anweisungen und prüft auch die Körperfunktionen des in Not geratenen Menschen. Zudem werden Ersthelfer durch die Mitarbeiter der Leitstelle am Telefon durch die notwendigen Schritte geleitet, bis der „First Responder“ oder der Rettungswagen eintritt.

First Responder – der schnelle Ersthelfer
„Aus der Not heraus wurde die Idee für die ‚First Responder‘ geboren“, erinnert sich Gerhard Pfeifer. Da das Rettungsauto nur mehr durch Freiwillige besetzt werden kann, entschloss man sich, durch „First Responder“ schnelle Hilfe zu leisten. Diese Rot-Kreuz-Helfer werden mittels einer App verständigt, eilen zum Einsatzort und helfen bis zum Eintreffen der Rettung. Mit 150 „First Responder“-Einsätzen im Jahr ist Helmut Ladevic fast jeden zweiten Tag im Einsatz.

Wunsch nach weiteren Geräten
Für eine flächendeckende Versorgung mit Defibrillatoren wünscht man sich seitens des Roten Kreuzes noch Geräte für den Bereich Klausen und Weinberg. Für den Weiler Bockern wurde die Finanzierung bereits sichergestellt. Elisabeth M. Pöll

Vergangene Woche wurde ein weiterer Defibrillator übergeben. Der Tourismusverband, vertreten durch Christoph Stöckl (li.) und die Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Helmut Berger (r.) finanzierten das Gerät für den Dorfplatz, das an RK-Ortsstellenleiter Gerhard Pfeifer (2.v.r.) und seine Mannschaft übergeben wurde. Foto: Pöll

 
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