27.04.2019
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Ein dreifaches „Yapadu“ auf die Region

Während die letzten Schneefelder langsam aber sicher dahinschmelzen, zieht der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol eine erfreuliche Bilanz der Entwicklungen der letzten Jahre, abseits von reinen Nächtigungszahlen.

St. Johann  | „Das reine Zählen von Übernachtungen hat nicht nur für uns eine relativ geringe Aussagekraft über Erfolg oder Misserfolg, wir bewerten die Entwicklung daher anhand anderer, langfristiger sowie teils auch extern ausgewerteter Kennziffern“, erläutern Gernot Riedel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes und Martina Foidl, Stv. Geschäftsführerin. Dies wurde auch in der kürzlich präsentierten, brandaktuellen neuen Tourismusstrategie des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) eindeutig als Zielsetzung verankert.

„Die Nächtigungszahl allein sagt letztlich nichts über Wertschöpfung, Auslastung, Umsatz pro verfügbarem Bett usw. aus, und auch der kurzfristige Vergleich mit der vorherigen Saison oder dem Vergleichsmonat des Vorjahres birgt extrem wenig Aussagekraft über Erfolg oder Misserfolg in sich“, so Riedel weiter. „Es ist immer wieder überraschend festzustellen, wie in der Statistik Äpfel mit Birnen verglichen werden und wichtige Informationen wie die Bettenentwicklung oder neue Projekte bei der Darstellung oftmals unberücksichtigt bleiben“, ergänzt Martina Foidl, Stv. Geschäftsführerin des Tourismusverbandes.

Steigerung der Vollbelegstage

Wichtige Zahlen über die Entwicklung, im Mehrjahresvergleich, liefert dazu Tirol Tourism Research (TTR). So konnte die Region St. Johann im Zeitraum 2016-2018 die Vollbelegstage erheblich von 125 auf 134 steigern. Auch der Umsatz pro Bett konnte deutlich von 6.700 auf 8.692 Euro erhöht werden. Positiv haben sich aber auch die Nächtigungen in diesem Zeitraum entwickelt - von 926.000 auf mehr als eine Million, exakt 1.006.740. Beachtet werden muss hierbei, dass die positiven Entwicklungen trotz einer sinkenden Gesamtbettenzahl erreicht werden konnten (im Zeitraum ist die Anzahl um rund 300 Betten auf ca. 7.500 Gästebetten gesunken). Jedoch konnte die Grundzahl aus den Pflichtbeiträgen (Resultat/Summe der unternehmerischen Umsätze) in den letzten Jahren gesteigert werden, was den Rückschluss zulässt, dass die gesamte Region wirtschaftlich auf einem soliden und florierenden Fundament steht und sich positiv entwickelt.

„All diese Indikatoren, aber auch die generelle Stimmung in der Region sowie die weiteren geplanten Vorhaben der kommenden Monate und Jahre untermauern, dass auch für die nächsten Jahre mit einer sehr positiven, gesamtwirtschaftlichen wie auch touristischen Entwicklung in der gesamten Region gerechnet werden kann“, blickt Riedel optimistisch in die Zukunft und verweist nochmals darauf, dass der Tourismus eben doch aus viel mehr wie nur Nächtigungszahlen besteht.

Bild: GF Gernot Riedel und GF-Stv. Martina Foidl freuen sich über die positiven Entwicklungen.  Foto: TVB

 
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