17.10.2016
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Ein bisserl schneller, bitte

Seit Anfang September laufen die Sanierungsarbeiten in der St. Johanner Straße. Mit dem Verlauf der Arbeiten ist die WK- Kitzbühel nicht ganz zufrieden und fordert das Land auf, zusätzliche Mittel für eine schnellere Fertigstellung zur Verfügung zu stellen.

Kitzbühel | Trotz allem Verständnis für die Notwendigkeit der Bauarbeiten entlang der St. Johanner Straße ist die Wirtschaftskammer mit dem Verlauf der Arbeiten nicht zufrieden und fordert das Land Tirol auf, mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, damit die Bauarbeiten früher abgeschlossen werden können. Gebaut wird nun bereits gut ein Monat, die Arbeiten dauern im Herbst noch bis Ende November an und im Frühjahr startet dann die zweite Bauphase entlang der St. Johanner Straße. „Nicht nur die unmittelbar entlang der Baustelle befindlichen Wirtschaftsbetriebe haben Umsatzeinbußen von bis zu 70 Prozent, viel mehr noch sind auch die umliegenden Unternehmen, die durch Kitzbühel fahren müssen, von dieser Baustelle schwer betroffen. Die Wirtschaft verliert durch lange Transportwege wertvolle Zeit und muss Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde in Kauf nehmen“, erläutert WK-Obmann Klaus Lackner die Situation der Betriebe.

Mehr Unterstützung vom Land Tirol gefordert

Die Wirtschaftskammer fordert daher umgehend vom Land Tirol mehr Unterstützung und entsprechende Zurverfügungstellung der notwendigen Finanzmittel, damit die Baufirmen ihre Arbeitszeiten erweitern können. Hier denkt die Wirtschaftskammer an Arbeiten bis in die Nacht hinein und auch an Bautätigkeiten an Samstagen. „Dadurch könnten die Bauarbeiten um ein Wesentliches verkürzt werden“, ist sich Lackner sicher.

„Wie die letzten Wochen gezeigt haben, sind gerade auf einem so stark frequentierten Straßenstück, wie der St. Johanner Straße, größere Staus vorprogrammiert und es muss auch ein Anliegen des Landes sein, alles zu unternehmen, um die starken Einbußen der heimischen Wirtschaft zu verringern. Deshalb ist meine Forderung an das Land, hier diese notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit diese problemhafte Baustelle schneller fertiggestellt werden kann“, so Klaus Lackner.

Kritik auch an der Vorgangsweise

Kritik äußerste Lackner auch an der Vorgehensweise. Zu kurzfristig seinen die ansässigen Firmen über den Ablauf der Baustelle informiert worden. „Zwei Wochen vor dem Baustart ist einfach zu spät. Um entsprechend reagieren zu können und Bestellungen, Personaleinteilungen und Urlaube planen zu können, müssten die Betriebe zwei Monate vor dem Baubeginn informiert werden“, weiß Lackner. Elisabeth M. Pöll

 
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