16.11.2016
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Ein Steinschlag mit Folgen

Ein großer Stein, eine Grube, ein deutscher Urlauber – und das Chaos in dem jüngsten Stück der Heimatbühne Kössen nimmt seinen Lauf.

Kössen | Bauer Xaver will seine ausgediente Kiesgrube eigentlich zuschütten. Knecht Bertl und Magd Leni werden aber nicht gerade vom Arbeitseifer verfolgt. Als dann plötzlich ein deutscher Urlauber beim Vögelbeobachten in die unabgesicherte Grube stürzt, droht Ärger. Da kommt ein großer Stein, den Bertl im Acker gefunden hat, gerade recht. Es könnte ja auch ein Asteroid gewesen sein, der das Loch im Erdboden verursacht hat...

Die Heimatbühne Kössen nimmt sich nach dem modernen Stück „Indien“ in dieser Spielsaison wieder einem ländlichen Schwank an, der beim Premierenpublikum für zahlreiche Lacher sorgte. Helmut Schwentner feierte am vergangenen Freitagabend sein gelungenes Regiedebüt. Ebenfalls eine Premiere hatte „Bauer sucht Frau“-Kandidat Emanuel Daxer. Als deutscher Urlauber „Winfried Palezki“  gab er in Plunderhosen und mit herrlich, nervösem Augenzucken sein Schauspieldebüt.

Flotte Sprüche sorgen für Lacher

Gerti Leitner (ebenfalls in Hochform) strapaziert als Magd „Leni“, die  um keinen Spruch verlegen ist, nicht nur die Nerven von Knecht „Bertl“ alias Markus Hörfarter und Haushälterin „Rosi“ (Sabrina Huber),  sondern auch die Lachmuskeln der Zuschauer. Als Bauer „Xaver“, der auf der Bühne eine Frau sucht, brilliert Stefan Mühlberger jun. Ob die schöne „Helena“, charmant gespielt von Kathrin Reitstätter, ihn erhört?  Und ob Barbara Windbichler als Kitzbüheler Anzeiger Redakteurin den Geschehnissen rund um den vermeintlichen Einschlagkrater auf die Spur kommt, wird an dieser Stelle nicht verraten.

Spieltermine
Die Heimatbühne Kössen spielt das Stück „Der Kometenhof“ von Franz Leibl noch am 18. und 25. November, 30. Dezember sowie am 6. und 13. Jänner um 19.30 Uhr. Nachmittagsvorstellung am 15. Jänner um 14 Uhr. Kartenvorverkauf bei der Kegelbahn VZ Kaiserwinkl.
Johanna Monitzer

Bild: Warum wird Winfried (Emanuel Daxer) von Magd Leni (Gerti Leitner) und Knecht Bertl (Markus Hörfarter) bedroht? Foto: Monitzer

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