19.12.2016
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Ein Skigebiet feiert Geburtstag

Vor 70 Jahren wurde die Bergbahn Westendorf gegründet. Vor kurzem wurde mit einem Fest das Jubiläum gefeiert und neben einem Blick in die Vergangenheit wurde auch in die Zukunft geschaut.

Westendorf | Der 8. August 1946 ist für die Gemeinde Westendorf ein denkwürdiger Tag. An diesem Tag wurde die Berglift GmbH Westendorf mit einem Stammkapital von 100.000 Schilling gegründet. Damit wurde auch ein Meilenstein für die touristische Entwicklung des Ortes gesetzt. Im Dezember 1946 wurde mit dem Bau des damals größten Liftes Österreichs begonnen, fertiggestellt wurde er zwei Jahre später. Am 17. Oktober 1948 ging der Alpenrosenlift in Betrieb und verbuchte im ersten Winter 22.289 Beförderungen.

Im Jahre 1961 folgten mit den Liften am Zieplhang und am Bruchfeld die nächsten Anlagen. Es folgte 1972 der „Zwilling“ für den Alpenrosenlift. Die Sessellifte IA und IB beförderten die Skifahrer auf den Berg. Sukzessive wurde das Skigebiet in Westendorf ausgebaut und 1987 wurde mit dem Bau der Alpenrosenbahn ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Westendorfer Bergbahnen gesetzt.

Die 1990er Jahre brachten die Beschneiung

Die maschinelle Schneeerzeugung machte auch vor Westendorf nicht halt. 1991 wurden die ersten Schneekanonen angeschafft, 1998 wurde der Kreuzjöchlsee gebaut. Bereits damals verschrieb man sich einer naturnahen Gestaltung des Speicherteichs. Damit wurde auch ein beliebtes Ausflugsziel für den Sommer geschaffen.

Der Blick richtete sich dann in Richtung Kitzbühel. 2005 wurde mit der KiWest der Zusammenschluss mit der Bergbahn AG Kitzbühel geschaffen.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Westendorfer Skigebiets wurde mit dem Bau der Choralmbahn und der SkiWeltbahn gesetzt. Damit ist Westendorf auch direkt mit der Skiwelt verbunden.

Noch einmal kräftig investiert haben die Westendorfer Bergbahnen im heurigen Sommer. Der Kreuzjöchlsee wurde vergrößert und auch die Beschneiungsanlage wurde verbessert.

Große Verantwortung für die Zukunft

Beim Galaabend im Alpenrosensaal blickten Geschäftsführer Hansjörg Kogler und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Eberl auch in die Zukunft. „Wir brauchen gute Saisonen, um weitere Projekte zu realisieren“, sind sich beide einig und sprechen damit die Erneuerung des Fleidingliftes an. Eberl hat zudem die Vision einer Skikarte, die von der Skiwelt bis ins Pinzgau reicht: „Ein großes Skigebiet in der Zukunft schaffen, würde die Region zum ‚global Player‘ machen.“ Geschäftsführer Hansjörg Kog­ler will seine Arbeit mit großer Verantwortung für die Zukunft weiterverfolgen. Elisabeth M. Pöll

Bild: Geschäftsführer Hansjörg Kogler und AR-Vorsitzender Christian Eberl (stehend) mit den Pionieren Veronika Allet sowie Emmy und Georg Ager (vorne v. l.). Foto: Pöll

 
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