16.03.2016
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Ein Paradiesgarten für Bienen

Sobald der Schnee die Wiese frei gibt entsteht nahe des Schwarzsees eine Paradieswiese. Diese wird für die Aus- und Weiterbildung der Imker genutzt. Die Bevölkerung kann auf dem 5.000 Quadratmeter großen Areal Gärten betreiben und Gemüse anbauen sowie Obstbäume und Blumen pflanzen.

Kitzbühel | Sobald der Schnee schmilzt, wird mit den Arbeiten begonnen und das Projekt „Paradiesgarten“ des Bienenzuchtvereins realisiert. Auf dem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück, dass die Bienenzüchter vom Bruggerhof gepachtet haben, soll ein naturnaher, biologisch bewirtschafteter Garten entstehen. Zudem kann sich die Bevölkerung aktiv in die Gestaltung des Paradiesgartens einbringen. In den Beeten kann Gemüse angepflanzt werden, aber auch Blumen und Obstbäume dürften gesetzt werden. Zudem wird das ganze mit einem Kräutergarten ausgestattet, der auch die einzelnen Funktionen der Kräuter erklärt.

Der Paradiesgarten wird auch Heimat für Bienenvölker, mit denen der Verein die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder durchführt. „Wir wollen mit dem Paradiesgarten auch ein Zeichen setzen. Die Biene, die 80 Prozent der Kulturpflanzen bestäubt, ist stark bedroht“, erklärt der Obmann des Bienenzuchtzweigvereins Bascht Pöll. Mit dem Kleinod am Schwarzsee hoffen die Imker aber auch ein Umdenken in der Bevölkerung zu erreichen, damit künftig in den Gärten mehr blühende Pflanzen gedeihen dürfen und so der Lebensraum der Bienen wächst.

Hobbygärtner sind herzlich willkommen

Die Imker freuen sich bei diesem Projekt über jede helfende Hand. Hobbygärtner und all jene, die es noch werden wollen sind aufgerufen, in den Beeten Gemüsekulturen anzulegen. Obstpflanzungen, Blumenwiese und Bienenstand werden über den Bienenzuchtverein angelegt.  Für die Hobbygärtner entstehen keine Kosten, einzig die Verpflichtung zur Betreuung ihrer Beete müssen sie eingehen.

„Im Paradiesgarten soll sichtbar werden, wie im Einklang mit der Natur wertvolle Lebensmittel gewonnen werden können. Vielfältige Blumen, Bäume und Sträucher werden die Menschen zum Verweilen, Staunen, Erleben, Ruhen und Nachdenken einladen. Auch für andere Lebewesen wie Bienen, Schmetterlinge, oder Vögel entsteht damit ein neuer Lebensraum“, erzählt Pöll.

Das Projekt Paradiesgarten ist auch mit Kosten verbunden. Das Areal wird mit einem Holzzaun eingefasst und der Bienenstand muss errichtet werden. Dies alles kostet natürlich Geld, das mittels einer „Wabenaktion“ lukriert werden soll. Mit einem symbolischen Baustein, der 300 Euro kostet, können Firmen, aber auch Privatpersonen, das Projekt unterstützen.

Nähere Informationen bei: Bascht Pöll, Email: bascht.poell@gmail.com; Tel. 0676/3971370. Elisabeth M. Pöll

 
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