27.04.2016
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Ein Notfallknopf für Unternehmer

Nach 100 Tagen an der Spitze des Wirtschaftsbundes Kitzbühel hat sich Obmann Peter Seiwald bereits klare Ziele gesetzt. Unter anderem möchte er die Anzahl der Mitglieder verdoppeln, eine neue Homepage wurde ebenfalls bereits gestaltet. Im Mittelpunkt steht ein Notrufknopf, der es den Mitgliedern ermöglicht, ihre Beschwerden und Probleme sofort an Peter Seiwald weiterzuleiten. „Ich werde mich um jedes Anliegen bemühen“, verspricht er.

St. Johann | Nach 100 Tagen im Amt zog dieser Tage der Obmann des Wirtschaftsbundes Kitzbühel, Peter Seiwald, eine erste Bilanz und stellte einige seiner neue Ideen vor. „Wir haben vorerst eine Ist-Analyse erstellt“, erklärt Seiwald. Dabei habe sich in vielen Gesprächen herausgestellt, dass es eine gute Entscheidung gewesen sei, die Obmannschaft von Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer zu trennen. Seiwalds Vorgänger Klaus Lackner hatte ja neben der WB-Obmannschaft auch die Funktion des Kammerobmannes inne. „Damit wird das System transparenter und ich bin in meiner Tätigkeit nicht in einer Sozialpartnerschaft gefangen“, betont Seiwald. Eingeführt hat Seiwald übrigens auch einen monatlichen Jour fixe – eine Art Gemeinderatssitzung für Unternehmer, wie er beschreibt. Er würde überdies versuchen sich in Innsbruck noch besseres Gehör für die Anliegen der Unternehmer im Bezirk zu verschaffen.

Zahlreiche Informationen

Inzwischen wurde auch die Homepage „wirtschaftsbund-kitzbuehel.tirol“ neu gestaltet, im Mittelpunkt stehen zwar zahlreiche Informationen über die Tätigkeiten der Institution. Einen zentralen Platz nimmt jedoch ein sogenannter „Notruf-Button“ ein. Den Unternehmern wird hier die Möglichkeit geboten, in eine eigene Rubrik, die nur Seiwald einsehen kann, ihre Beschwerden und Probleme hineinzuschreiben. „Es geht natürlich auch in einem persönlichen Email an mich“, betont Seiwald, der verspricht, sich so schnell als möglich um jedes Anliegen zu bemühen.

Mehr Frauen gewünscht

Besonderes Augenmerk will Peter Seiwald zukünftig auf die Werbung von neuen Mitgliedern legen. „Wir haben im Bezirk rund 4000 Unternehmer, rund 800 davon sind Mitglieder beim Wirtschaftsbund“, so der Obmann. Sein Ziel ist es, diese Anzahl zu verdoppeln. „Viele Unternehmer glauben, dass eine Mitgliedschaft beim Wirtschaftsbund automatisch die Mitgliedschaft bei der ÖVP zur Folge hat. Das stimmt aber so nicht, man kann selbstverständlich auch ohne Parteimitgliedschaft bei uns dabei sein“, klärt Peter Seiwald auf. In Zukunft sollen auch vermehrt Freiberufler, u.a. Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte und ähnliche Berufsfelder, angesprochen werden. Auch führende Mitarbeiter von Unternehmen möchte man anwerben. „Wir sehen uns als Vertreter des Mittelstandes und nicht nur des Unternehmertums“, betont der Wirtschaftsbundchef. Geplant sind dazu Veranstaltungen im ganzen Bezirk. Peter Seiwald würde sich wünschen, dass viele junge Menschen und vor allem Frauen dem Bund beitreten. „Da haben wir derzeit einfach noch viel zu wenige.“ Margret Klausner

Bild: Der Obmann des Wirtschaftsbundes, Peter Seiwald, präsentiert den neuen „Notruf-Button“. Foto: Klausner

 
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