06.02.2017
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Ein Meilenstein für den Bezirk

Nach 18 Monaten Bauzeit konnte am Dienstag die Kurz- und Übergangspflege am Kitzbüheler Gesundheitshügel eröffnet werden. 17 Betreuungsplätze werden in dem neuen Gebäude angeboten. An diesem Projekt beteiligten sich alle 20 Gemeinden des Bezirkes.

Kitzbühel | Im September 2015 erfolgte der Spatenstich, 18 Monate später kann das Gebäude seiner Funktion übergeben werden. Mit der neugeschaffenen Kurz- über Übergangspflege konnte der Bezirk Kitzbühel eine Lücke im Betreuungsangebot schließen. Durch den Standort nahe dem Altenwohn- und Pflegeheim Kitzbühel können bereits bestehende Ressourcen genutzt werden.

Auf der Nutzfläche von 1.065,74 Quadratmetern gibt es neben den 17 Pflegeplätzen in Einzelzimmern auch vier Therapieräume, Aufenthaltsräume und auch ein Arztzimmer. Zudem wurden in dem Gebäude auch neun Mitarbeiterzimmer eingerichtet.

Von der Idee bis zur Umsetzung

Bei der feierlichen Eröffnung ließ Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler noch einmal die Entstehung der Kurz- und Übergangspflege Revue passieren. Der Grundgedanke dazu wurde von Bezirkshauptmann Michael Berger aufgeriffen und den Gemeinden präsentiert. Bei der Planung der neuen Einrichtung war AWH-Geschäftsführer Karl Hauser mit seiner fachlichen Kompetenz und seinem Wissen beteiligt. Schließlich galt es beim Land für die Umsetzung des Projektes zu kämpfen, damit die entsprechenden Förderungen fließen und auch der Zuschuss für die Pflege und Betreuung gesichert ist. „Wenn ein wichtiges und sinnvolles Projekt ansteht, dann halten die 20 Gemeinden aus dem Bezirk Kitzbühel zusammen“, freut sich Bezirkshauptmann Michael Berger über die Einigkeit der Gemeinden für dieses Projekt.

Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler unterstrich in seiner Ansprach die Bedeutung der Einrichtung und zeigt sich überzeugt, dass die Kurz- und Übergangspflege in der Gamsstadt sehr gut funktioniert und ein Erfolgsmodell wird. „Wir haben jetzt einen wichtigen Schritt gesetzt, aber wir sind nicht am Ziel angekommen. Die Pflege ist eine ständige Herausforderung“, sagte Winkler.

Bezirkshauptmann Michael Berger weiß, dass die Arbeit für das Pflegepersonal nicht einfach ist und dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Bei uns im Bezirk braucht man vor dem Altwerden keine Angst haben. Alle Einrichtungen im Bezirk sind schön, hell und freundlich gestaltet“, schloss sich Berger den Gratulationen an.

Die Kosten für die neue Kurz- und Übergangspflege werden mit 4,2 Millionen Euro beziffert. Seitens der Wohnbauförderung werden 1,7 Millionen Euro zugeschossen.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Bezirkshauptmann Michael Berger, TIGEWOSI-Geschäftsführer Franz Mariacher, AWH-Geschäftsführer Karl Hauser und Bürgermeister Klaus Winkler (v. l.) vor dem neuen Gebäude für die Kurz- und Übergangspflege. Foto: Pöll

 
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