27.05.2016
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Ein Kraftplatz für die Kunst

Welchen Stellenwert die Galerie Ainberger in Hopfgarten hat, zeigte sich bei der Eröffnung des neuen Kunstraumes. Zur Vernissage strömten die Kulturfreunde in Scharen in die neu gestalteten Räumlichkeiten.

Hopfgarten  | Es war ein wahres Heimspiel für Peter Ainberger und seine Familie: die Künstler, die als erstes in den neuen Räumlichkeiten ausstellen, begleiten ihn bereits sehr lange auf seinem Weg. Nach 20 Jahren Galerietätigkeit in verschiedensten Lokalen wurde es endlich Zeit, die Kunstwerke quasi nach Hause, auf das Areal der Glaserei Schneider in Hopfgarten, zu holen.

Dort entstand auf dem Dach der Werkstätte ein beeindruckender „Kraftplatz“ für die Kunst, viel Licht bietet den Werken optimale Entfaltungs- und Wirkungsmöglichkeit.

Zum Einstand vergangenen Donnerstag gaben sich die Freunde des Hauses Ainberger die Klinke in die Hand: Der bekannte Bildhauer Roman Strobl gab vor Ort eine Kostprobe seines Schaffens ab und beeindruckte mit einer Live-Performance. Die allererste Ausstellung im neuen Kunstraum Hopfgarten wird zudem getragen von Werken Werner Mitterers, der eine Auswahl seiner aufwändig gestalteten Urkunden zeigt. Marmor und Serpentin sind die Materialien, mit denen Bildhauer Hans Peter Profunser arbeitet. Er präsentiert im Kunstraum neue Figuren. Bernhard Witsch hingegen vertraut lieber auf Eisen, um seine Skulpturen zu verwirklichen. Zudem stellen Helene Mariacher, Brigitte Gmach und Pablo Siebel einige Objekte aus. Gezeigt werden außerdem Lacklasur-Arbeiten von Johann Meindl und flotte Bilder von Josef Huber.

Beeindruckende Vielfalt an Kunstwerken

Doch damit ist der beeindruckenden Kunstfülle, die einem im neuen Raum entgegen schwappt, noch nicht genug. Arbeiten von Elmar Kopp sind genauso vertreten wie Werke von Ulli Biasi, Helga Mühlmann, Georg Brandner und dem unnachahmlichen Kurt Steinberg. Im Schaufenster hängen Arbeiten der Rumänin Nora Blaj. Zudem punktet der Kunstraum noch mit einer Präsentation neuer Ölbilder in altmeisterlicher Technik des Hausner-Schülers Wolfgang Sinwel. Außerdem sind einige Glanzpunkte aus dem Schaffen von Hilde Goldschmidt vertreten. Das Pantheon der Bilderwelten wird komplettiert von Kunstwerken Hartwig Kaltners, Paul Kaminskis und von Wilfried Schatz. Mit je einer Fotoarbeit sind Marina Abramovic und Stefanie Schneider vertreten.

Zahlreiche Künstler ließen es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung persönlich anwesend zu sein.

20 Jahre Ausstellungstätigkeit

Der Kunstraum Hopfgarten ist die Krönung von zwei Dekaden Galerietätigkeit der Familie Ainberger/Schneider. In dieser Zeit erfolgten über 100 Ausstellungen, der Fokus liegt stets auf zeitgenössischer Kunst.  „Kunst ist ein Teil unseres Lebens“, betont Peter Ainberger. Er bringt sie auch gerne in das Leben anderer Menschen – ob in Kufstein am Arkadenplatz, auf der Höhenbrandalm in der Kelchsau oder in diversen Lokalitäten in Hopfgarten.

Nicht zuletzt deshalb war die Resonanz zur Eröffnung des neuen Kunstraumes so groß – ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Elisabeth Galehr

Bild: Vize-BM Michael Wurzrainer (r.) überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Erich und Andrea Schneider sowie Peter Ainberger konnten sich über regen Besucherandrang bei der Eröffnung des Kunstraumes freuen. Foto: Galehr

 
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