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01.10.2019
News  
 

Ein Jodler für den Heiligen Vater

Der Franziskuschor durfte vor dem Heiligen Vater in Rom singen – bekanntlich trägt ja auch er den Namen Franziskus.

Kitzbühel, Rom  | Als der heutige Papst den Namen „Franziskus“ angenommen hatte, erklärten die Mitglieder des Franziskuschores Kitzbühel gerne scherzhaft, dass sie der „Papst-Chor“ seien. Das brachte Obmann Rudi Lederer auf die Idee, eine Chorreise nach Rom mit allfälligem „Papstbesuch“ zu unternehmen. Nachdem Stadtpfarrer Michael Struzynski für dieses Projekt gewonnen werden konnte, waren dafür die optimalen Voraussetzungen gegeben.
Am Vormittag des 28. August war es dann für die Sängerinnen und Sänger des Franziskus-chores soweit. Nach strengem Sicherheitscheck wurde ihnen ein Platz auf den obersten Stufen zum Petersdom zugewiesen, ganz in der Nähe des Papstes. Als sie dann vor den bereitstehenden Mikrofonen ihre Lieder darboten, ging für viele ein Traum in Erfüllung. Mitzuhören, wie durch die Lautsprecher ihr Gesang den gesamten Peters-
platz mit tausenden Menschen erfüllte, war für die Mitglieder des Chores und die mitgereisten Angehörigen und Freunde ein Erlebnis, das unter die Haut ging und für alle unvergesslich sein wird.

Persönliches Treffen als Höhepunkt
Der absolute Höhepunkt war natürlich, als – nach der Generalaudienz – Papst Franziskus sich zu ihnen gesellte und der Chor ihm persönlich einen getragenen Jodler darbringen konnte. Nicht vergessen werden die Kitzbüheler Sängerinnen und Sänger die dann folgenden Minuten. Ein persönliches Wort oder ein Händedruck vom Heiligen Vater und natürlich ein gemeinsames Foto mit dem Papst sind bleibende Erinnerungen. Seiner Herzlichkeit sowie seiner Ausstrahlung konnte sich niemand entziehen. In gutem Deutsch meinte er abschließend an die Kitzbüheler Delegation, dass Papst sein keine leichte Aufgabe sei und sie für ihn beten sollen. Selbst noch beim Verlassen des Petersplatzes war das großartige und für die meisten Sängerinnen und Sänger wohl einmalige Erlebnis mit Papst Franziskus spürbar.

Einkehr in Assisi
Es versteht sich, dass der Franziskuschor sich auch noch die Zeit nahm, um sich die allerwichtigsten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt anzuschauen. Zudem gestaltete der Chor auch noch eine Messe und bot kleinere Gesangseinlagen bei diversen Gelegenheiten und Begegnungen. Die anerkennenden und dankbaren Blicke zeigten, dass der Franziskuschor Kitzbühel es auch in der Ferne versteht, mit seinem hervorragenden Chorgesang Freude zu bereiten. Auf der Rückreise stattete der Chor – wie könnte es anders sein – dem Ort Assisi einen Besuch ab. Auch dies war ein unvergessliches Erlebnis. Nach der Übernachtung in einem dortigen Kloster und einem Morgenlob mit musikalischer Umrahmung durch die Sängerinnen und Sänger des Franziskuschores, traten diese dann – vollbepackt mit bleibenden Eindrücken – die Heimreise an.

Unvergessliche Begegnungen für den Kitzbüheler Franziskuschor in Rom: Höhepunkt war das Treffen mit Papst Franziskus. Foto: photovat.com

 
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