31.07.2020
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Ein Alterssitz mit Hilfe nach Maß

Es ist jemand da, wenn man ihn braucht. In Fieberbrunn entstehen neben dem Sozialzentrum 18 betreute Wohneinheiten für die Region Pillerseetal.

Fieberbrunn | Nach zwei Jahren der Vorbereitung durch die Gemeindeverwaltung wurde im Fieberbrunner Gemeinderat letzte Woche das Projekt für „Betreutes Wohnen“ vorgestellt. Auf dem 2.350 Quadratmeter großen Grundstück neben dem Sozialzentrum, welches der Erzdiözese Salzburg gehört, entstehen 18 Wohneinheiten für betreubares Wohnen sowie Single-Wohnungen.

Gebaut wird mittels Baurechtsvertrag
Gebaut wird die Wohnanlage von der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft „WE“ mittels Baurechtsvertrag. Die WE sicherte sich das Baurecht bis 31. Dezember 2072. Der Baurechtszins beträgt rund 17.000 Euro pro Jahr.  
Die Baukosten für Errichtung der Zufahrtsstraße trägt die Gemeinde. „Eine erste Kostenschätzung liegt bei circa 80.000 Euro“, rechnet Bürgermeister Walter Astner (VP) vor. Das bestehende Gebäude auf dem Grundstück muss auf Kosten der WE versetzt werden. „Der Baustart wird für heurigen Herbst anvisiert“, so der Bürgermeister.
Die Vergabe der betreubaren Wohneinheiten wird der Gemeinde obliegen. Die Gemeinde tritt gegenüber den Mietern auch als Vermieter auf. Hierfür beschloss die Gemeindeführung in ihrer Sitzung letzte Woche einen Generalmietvertrag mit der WE. „Die Gemeinde Fieberbrunn ist die Mieterin aller Räumlichkeiten. Das sind 18 Wohneinheiten, der Untersuchungsraum, der Gemeinschaftsraum, ein Büro sowie Abstellräume und Parkplätze“, veranschaulicht Astner. Die Verwaltung der Anlage übernimmt die WE.

Wer darf dort einziehen?
Die Betreuungsaufwand wird mit dem Sozialsprengel bereitgestellt und abgerechnet. „Darüber hinaus wird der Sprengel auch weitere Leistungen gegen Entgelt anbieten, wie Reinigungsarbeiten, Waschen, Bügeln etc.“, erklärt Bürgermeister Astner. Eine Regelung, welche Pflegestufen in das betreubare Wohnen einziehen können, soll es noch geben. Das Haus steht, wie das Sozialzentrum, der gesamten Region Pillerseetal offen.
Neben den betreubaren Wohneinheiten werden im Erdgeschoss auch noch Single-Wohnungen errichtet. „Wir sind sehr froh, dass wir dieses wichtige Projekt nun endlich auf Schiene haben“, freut sich Bürgermeister Astner.
Die notwendigen Beschlüsse für das betreubare Wohnen erfolgten einstimmig. Johanna Monitzer

Foto: Das Grundstück neben dem Sozialzentrum gehört der Erzdiözese Salzburg. Bereits im Herbst sollen, geht es nach dem Wunsch der Gemeinde, die Bagger für das „Betreute Wohnen“ auffahren. Foto: Lutzmann

 
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