09.10.2018
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Ehrung für den Volleyballpionier

Seit 40 Jahren arbeitet Josef Rass ideell, finanziell und mit seinem Baggerunternehmen unermüdlich für „seinen“ Volleyballsport. Unter dem Motto: „Ein Herz aus Gold kann man nicht kaufen“ wurde er nun vom Volleyballclub St. Johann geehrt.

St. Johann  | „Papa Joe“, wie er liebevoll von seinen Fans genannt wird, ist kein Mensch des Rampenlichts. Er arbeitet hinter den Kulissen, leise, unaufgeregt und bescheiden. Aber was der mittlerweile 58-Jährige bisher angepackt hatte, entwickelte sich zu einer der imposantesten Sportstories Österreichs.

Ende der 1970er Jahre gründete er mit einer Gruppe Jugendlicher einen der ersten Sportvereine, in dem sowohl Burschen als auch Mädels gleichwertig aktiv sein konnten. Man betätigte sich in einer Mischung aus Hand-, Faust- und Volleyball. Der Spaß an gemeinsamer Sportausübung stand dabei im Mittelpunkt. Bald wurde der damals noch unbekannte Volleyballsport zur Passion. Der erste Volleyballclub in St. Johann wurde von ihm gegründet.

Am Schwentlinghof entstand der erste Rasenvolleyballplatz im Tiroler Unterland, sozusagen die Vorstufe des Beachvolleyballs.

Beliebte „Krenwurz-Mixed-Turniere“

Als Obmann führte er den Verein in die Tiroler Hobbyliga und in den 80ern fanden die legendären „Krenwurz-Mixed-Hallenturniere“ großen Anklang.

Nach dem Einstieg in den Tiroler Volleyballverband und einigen Meistertiteln begann für Josef die Faszination ­Beachvolleyball. Innerhalb weniger Jahre avancierte er zum Spezialisten in der Errichtung von hochwertigen Beachplätzen. Das Goldstück seines Engagements ist wohl die bereits international bewunderte „JoeRASSic Beacharena“ am Goinger Badesee, sein aktuelles Werk der neu errichtete Koasastadion Beachplatz in St. Johann.

Die ersten Beachvolleyballturniere wurden ebenfalls von ihm Mitte der 90er ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Lambada“ rockten sie über mehrere Jahre die junge Tiroler und bayrische Beachszene.

Von Anbeginn begleitete Josef den österreichischen Serienmeister und Championsleague Teilnehmer Hypo Tirol (nunmehr Alpenvolleys) auf seinem Erfolgsweg bis in die deutsche Bundesliga zu nahezu allen Heim- und Auswärtsspielen. Von Manager Hannes Kronthaler wurde er dafür mehrmals als Fan des Vereins geehrt. Seine Freundschaft zu Daniel Gavan legte den Grundstein für den Sensationstransfer des Hypo-Stars als Damentrainer zum VC St. Johann im vergangenen Jahr.

Nun wurde Josef Rass für 40 Jahre unermüdliche Arbeit vom VC St. Johann die Ehrenurkunde in Gold überreicht. In seiner Dankesrede schloss Obmann Peter Wallner mit den Worten: „Dein Wirken lässt sich nicht in Geld aufwiegen – ein Herz aus Gold kann man nicht kaufen! Danke, JoeRASSic!“

Bild: Josef Rass mit Wolfgang Gstrein (links) und Peter Wallner (Obmann VC). Foto: Steglich

 
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