05.07.2016
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Ehrenring ging erstmals an eine Frau

Nach mehrjähriger Pause ehrte die Gemeinde Fieberbrunn wieder verdiente Bürgerinnen und Bürger. Mit Christina Brunner wurde erstmals eine Frau mit dem Ehrenring der Marktgemeinde ausgezeichnet.  

Fieberbrunn | „Freiwilligkeit und Ehrenamt sind das Fundament unseres Gesellschaftssystems. Engagierte Personen stehen oftmals aber auch in der öffentlichen Kritik – Lohn gibt es nur spärlich bis gar keinen. Wir wollen heute all jenen danken, sie sich ehrliche Anerkennung verdient haben und deren langjähriger Einsatz weit über das normale Maß hinaus geht“, so die Grußworte von Bürgermeister Walter Astner.

Unter den vielen Ehrengästen waren auch Ehrenbürger Alt-Bgm. Herbert Grander und Herwig Pirkl, der Ehrenringträger der Hofmark Pillersee.  

Moderator David Astl bat im Laufe des Abends insgesamt 51 Personen auf die Bühne – ihnen wurde die Ehrennadel der Marktgemeinde Fieberbrunn in Gold und Silber überreicht. Die Ehrungen betrafen Mitglieder aus 17 Vereinen und Institutionen   

„Junge“ Ehrenringträger

Höhepunkt war die Verleihung des Ehrenringes an drei Personen mit außerordentlichen Verdiensten für die Gemeinde Fieberbrunn. Der Ehrenring für den kurz vorher verstorbenen Pfarrer Franz Hirn wurde ihm, in Würdigung seines langen Wirkens in Fieberbrunn, in den Sarg gelegt.

Anton Niederwieser: Sportler, fotografierender Künstler, Gemeinderat und Obmann des Skiclubs, Initiator des Kindersportpasses, Mitbegründer und Organisation von „Lords of the boards“, in seinen Funktionen als Direktor der Bergbahnen und TVB-Vorstand ein wesentlicher Motor für die Skigebietserweiterung mit Saalbach Hinterglemm, so die Laudatio von Kaspar Danzl.

Manfred Fuschlberger: Seinen überall sichtbaren Schaffensgeist hob Wolfgang Schwaiger in seiner Laudatio hervor: Weichensteller, Ideengeber, begnadeter Moderator, Kreativität ist seine Berufung, seine Wahrzeichen von der Briefmarke über den Pfaffenschwendt-Schriftzug bis zum Kreisverkehr sind prägend. Er hat als Gemeinderat und -vorstand politische Leistung erbracht, der kreativste Kopf der Gemeinde hat sicher noch Ideen zur Qualitätsverbesserung in der Schublade, ebenso für ein positives Erscheinungsbild von Fieberbrunn.   

Christina Brunner: Schreibt als erste Ehrenringträgerin von Fieberbrunn Geschichte. Wie Bürgermeister Walter Astner in seiner Laudatio betonte, ist sie eine ausgleichende Person mit vielfältigen Kombinationen an Fähigkeiten. Im Gemeinderat hat die Unternehmerin immer konstruktive Lösungen gesucht und sich für Wirtschaft, Öffentlichkeit und touristische Strukturen eingesetzt. Und was wäre das Pillerseetal ohne die gelben Regio-Busse, die täglichen Begleiter für Einheimische und Gäste?    
Roswitha Wörgötter

 
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