17.05.2019
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Durchschnittlich drei Alarme täglich

Eine beeindruckende Bilanz zogen die Feuerwehren des Bezirks bei ihrer Generalversammlung am Freitag in Reith. Im abgelaufenen Jahr wurden 1259 Einsätze bewältigt.

Reith | Die Feuerwehr Reith  war am vergangenen Freitag Gastgeber des 132. Bezirksfeuerwehrtages. Hinter den 25 Feuerwehren und zwei selbstständigen Löschgruppen liegt ein arbeitsintensives Jahr, wie Bezirksfeuerwehrkommandant Karl Meusburger sowie Bezirksfeuerwehrinspektor Bernhard Geisler in ihren Berichten deutlich machten.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Einsätze erneut angestiegen, wie Bernhard Geisler ausführte. Insgesamt rückten die Florianijünger zu 160 Brandeinsätzen sowie zu 802 technischen Einsätzen aus. Dazu kamen noch 64 Brandsicherheitswachen und 233 Fehlalarme. Die Anzahl der Fehlalarme blieb in etwa gleich wie im Vorjahr. Insgesamt wurden 1259 Einsätze absolviert, das waren um elf Einsätze mehr als noch im Jahr 2017. Geleistet wurden insgesamt 16.222 Einsatzstunden.

Insgesamt zählen die 25 Feuerwehren und zwei Löschgruppen 2148 Mitglieder, davon sind 1446 im aktiven Dienst, 532 Männer in Reserve sowie 170 Burschen und Mädchen – um 15 mehr als noch im Vorjahr – bei der Jungfeuerwehr im Einsatz.

„Wir wurden in Vorjahr durchschnittlich 3,5 Mal täglich alarmiert“, informierte Geisler, bevor er auf einige spezielle Einsätze einging. Vor allem die Brandserie in Erpfendorf, die mit dem Großbrand des „Schwab­hofes“ ihren Höhepunkt erlebte, hielt die Florianijünger in Atem. Ein 17-jähriger Mann konnte als Brandstifter ausgeforscht werden.

Leerstehendes Hotel brannte völlig aus

In Erinnerung bleibt auch der Brand eines leerstehenden Hotels im Zentrum von Kössen im Herbst. Tragisch endete hingegen ein Hausbrand in Kirchdorf, bei dem ein Mann ums Leben kam. Belastend waren für die Einsatzkräfte u.a. auch zwei Verkehrsunfälle, zum einen in Aurach, zum anderen in Hopfgarten, bei denen die Fahrer nur noch tot geborgen werden konnten.

Lob gab es vom Bezirksfeuerwehrkommandanten Karl Meusburger einerseits für die erfolgreiche Ausführung der Bezirksausbildungsübung am TÜPL Hochfilzen, andererseits aber auch für die zahlreichen Teilnahmen an den Fortbildungsübungen. Martin Astl, Sebastian Inwinkl, Johann Beihammer und Matthias Payr haben die Feuerwehrmatura mit Bravour bestanden.

Auszeichnungen

Wie immer wurden verdiente Feuerwehrmänner vor den Vorhang geholt: Befördert wurden Florian Obermoser, Peter Ringer (FF Kitzbühel); Michael Kitzbichler (FF Bichlach); Leonhard Brunner (FF Kössen) und Ernst Pirnbacher (FF Flecken).

Das Verdienstzeichen des  BFV Kitzbühel in Stufe 2 Silber erhielt Franz Fritzenwanger (BFK Pinzgau), das Verdienstzeichen des BFV Kitzbühel in Stufe 1 Gold erhielt BFI Bernhard Geisler; BV Andreas Schroll sowie BI Johann Köck.

Das Verdienstzeichen des LFV Tirol in Stufe 4 Bronze wurde HBI Martin Antretter, Leonhard Papp, OBI Thomas Müller; OBI Herbert Horngacher; HV Harald Filzer sowie OV Martin Soder überreicht.

Mit dem Verdienstzeichen des LFV Tirol in Stufe 3 Silber wurde ABI Ernst Stöckl ausgezeichnet. Margret Klausner

Bild: Die Beförderten und Ausgezeichneten mit BH Michael Berger, LAbg. Claudia Hagsteiner, LA Josef Edenhauser  (v.l.) sowie Reiths Bgm. Stefan  Jöchl (re.). Foto: FF

 
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