01.07.2017
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Drei Anläufe bis auf den Laufsteg

Am 6. Juli vertritt die Kitzbühelerin Alexandra Pahr Tirol bei der ­„Miss ­Austria“-Wahl in Baden bei Wien. Die Chancen stehen gut – hat die 23-Jährige doch bereits das Online-Voting für sich entschieden.

Kitzbühel | Studentin, Skilehrerin und jetzt auch noch eine Miss: Die Kitzbühelerin Alexandra „Lexi“ Pahr holte sich vor einigen Wochen souverän den Titel der „Miss Tirol“ und wird unser Bundesland am 6. Juli bei der „Miss Austria“ in Baden bei Wien vertreten.

Dabei war der Weg zur Miss alles andere als vorgezeichnet – immerhin lehnte die heute 23-Jährige zwei Mal die Anfrage zur Teilnahme an der Miss-Tirol-Wahl ab. „Erst beim dritten Mal habe ich mich dann überreden lassen, an der Wahl teilzunehmen“, erzählt Pahr. Die Kitzbühelerin hat in Saalfelden maturiert, inzwischen bereits ein Sport- sowie das Eventmanagementstudium abgeschlossen und steckt mitten im Studium der Wirtschaftswissenschaften.

Die Teilnahme an der Miss-Wahl sieht sie als tolle Erfahrung an, die auch ihr weiteres Leben sicher prägen wird, ist Pahr überzeugt. Aufgeregt sei sie vor der Miss Tirol-Wahl schon gewesen, wie auch jetzt vor der Miss Austria Wahl, „aber  ich hatte eigentlich nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen.“ Dass die Kitzbühelerin das im Vorfeld laufende Online-Voting bereits für sich entschieden hat, „ist Balsam für meine Seele.“

Bereits hinter sich hat die 23-jährige Miss auch den Besuch des Missen-Camps, in dem sie bereits die anderen Anwärterinnen auf den Miss ­Austria-Titel kennenlernte. „Das war schon eine super Erfahrung“, ist Pahr begeistert. Die Zusammenarbeit mit den Experten sei sehr lehrreich gewesen. „Ich habe sehr viel gelernt, das ich auch im weiteren Leben gut brauchen kann“, schildert die Kitzbühelerin.

„Ich bin offen und bereit neue Seiten an mir zu entdecken, meine Stärken bewusst  zu nutzen und Schwächen zu beseitigen. Die Lebenserfahrung, die ich hier sammeln kann, will ich zukünftig auch gezielt einsetzen“, weiß die amtierende Miss Tirol ganz genau was sie will. Ihr Motto: „Perfektion macht bewunderswert, doch kleine Fehler machen liebenswert.“  

Stolze Eltern

Als Vorbereitung auf die Miss Austria-Wahl haben Pahr und ihre Kolleginnen auch eine Woche in Tunesien verbracht. Alexandra ist von dem Programm im Vorfeld der Wahl begeistert. Unterstützt wird die Miss nicht nur von ihrem Freund, sondern von ihrer gesamten Familie. „Meine Eltern sind ganz stolz“, freut sich Pahr. Sie alle werden natürlich am 6. Juli bei der Miss-Austria-Wahl in Baden im Publikum sitzen und ihrer „Lexi“ die Daumen halten.

Auch wenn sie als Miss Tirol vertraglich verpflichtet ist, an der Miss Austria-Wahl teilzunehmen, „hätte ich mir diese Teilnahme in keinem Fall entgehen lassen.“ Sie gehe die Wahl ganz entspannt an. Oft hänge es ja auch von der Tagesverfassung ab, ob es mit dem Titel klappt.

Gute Chancen

Die Chancen der Kitzbühelerin dürften allerdings nicht schlecht stehen, wie das Ergebnis des Online-Votings zeigt, glaubt auch Helmut Gruber.  Und der muss es wissen, lässt  der Kitzbüheler doch bereits seit über 40 Jahren die schönsten Frauen Tirols küren. Der ehemalige Schneidermeister feiert am 1. August seinen 70. Geburtstag. In die Karten schauen lässt sich Gruber aber nicht. Er lasse sich jetzt auf alle Fälle bis Mitte September Zeit, um sich zu überlegen, ob er weiterhin „Missenmacher“ bleiben will, oder sich doch in den Ruhestand verabschiedet, lässt sich Gruber nichts entlocken. Margret Klausner

 
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