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27.10.2019
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Dorfchef verteidigt Bauprojekt

Die schneereichste Gemeinde des Bezirkes wächst und gedeiht. Das war einmal mehr bei der Hochfilzener Gemeindeversammlung zu sehen.

Hochfilzen | Über ein mehr als gut besuchtes Kulturhaus konnte sich Hochfilzens Dorfchef Konrad Walk freuen, als er die Gemeindeversammlung eröffnete.

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Grenzgemeinde kontinuierlich gewachsen und hat sich vor allem als Biathlon-Ort in der Sportwelt etabliert. Dass es mit den Olympischen Spielen, die das Land Steiermark im Jahr 2026 organisieren wollte und bei der Hochfilzen als Biathlon-Austragungsort vorgesehen war, nicht geklappt hat, wurmt den Dorfchef noch immer. Allerdings ist er stolz darauf, dass die Gemeinde als schneesicherste im Bezirk gilt, wenn auch die Verantwortlichen im letzten Winter, mit im Jänner rund 4,50 Metern Schnee, an ihre Grenzen anlangten.

Die Bilanz aber ist großteils mehr als positiv, betont Walk. Unter anderem wurden Gemeindeamt und Kindergarten saniert, auch einige Straßenbauvorhaben konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Besonders freut Walk, dass es gelungen ist, zahlreiche Betriebe nach Hochfilzen zu locken.

So laufen derzeit die Bauarbeiten eines Naturkostherstellers auf Hochtouren, ein weiterer Handwerksbetrieb errichtet ebenso. Und eine regionale Metzgerei baut ebenfalls ein Betriebsgebäude im neuen Gewerbegebiet. Weit über 200 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

Einen Wermutstropfen gibt es bei allen positiven Nachrichten aber doch. So plant ein bekannter einheimischer Investor den Bau einer Anlage mit Wohnungen und vor allem einem neuen Lebensmittelgeschäft. Für Walk eine gute Nachricht, wäre da nicht der Angriff eines anonymen Briefschreibers, der das Projekt schwer verurteilt. Da werde ein wertvolles Biotop verbaut, war ein Kritikpunkt, und es werde über 13 Meter hoch – ein Ungetüm sozusagen. Walk zeigt sich von dem Angriff entsetzt und wies in der Versammlung darauf hin, dass die Umwidmung von 4.338 Quadratmetern Freiland in teilweise Sonderfläche und Mischgebiet einstimmig war. Auch die naturschutzrechtliche Stellungnahme der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel sei positiv. Überdies sei der derzeitige Nahversorger zu klein und die Parksituation ein großes Problem.

Stellungnahmen sind alle positiv

Betrieben wird das neue Geschäft übrigens auch von jener Kauffrau, die auch den derzeitigen Laden betreibt. Gegenwind gab es in der Versammlung nur von einer Seite  – der derzeitige Vermieter des Ladens betonte, dass man ja auch eine Erweiterung der Verkaufs- und Lagerflächen in seinem Geschäftshaus hätte machen können. „Es ist sicher nicht die Aufgabe der Gemeinde, hier Geld in die Hand zu nehmen und ein Geschäft zu bauen“, betonte der Dorfchef. Für ihn ist die Lösung mit dem Investor, die Bestmögliche. „Zur Höhe des dreigeschossigen Projekts möchte ich betonen, dass auch die bereits bestehende benachbarte Wohnanlage und ein Betriebsgebäude diese Höhe aufweisen“, so der Bürgermeister, der erklärte, dass es vorerst noch keinen Einreichplan gibt. Er, Walk, hoffe aber, dass das Projekt in naher Zukunft umgesetzt wird. Margret Klausner

 
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