20.01.2017
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Dorf und Rosenegg unter einem Hut

Anlässlich der letzten Jahreshauptversammlung im Jänner 2016 wurde das Thema Zusammenlegung im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr Fieberbrunn zwar von „oben her“ gefordert, doch der Weg dorthin schien noch weit.

Fieberbrunn | Fieberbrunn besteht traditionell aus drei Feuerwehreinheiten, die von einem Kommandanten befehligt werden. Diese Konstruktion hatte in erster Linie geografische Gründe: Der langgezogene Ort und die damals erschwerten Verkehrsverbindungen erforderten im Katastrophenfall ein rasches Eingreifen direkt vor Ort.

Nun gewährleistet eine Zusammenlegung der beiden Feuerwehren Dorf und Rosenegg höhere Einsatzbereitschaft und wurde nun rascher als gedacht Wirklichkeit, wie Kommandant Hannes Harasser anlässlich der 138. Jahreshauptversammlung voller Stolz verkünden konnte. Sachliche Gespräche und ausschließlich positive Reaktionen im Kreise der Kameradinnen und Kameraden brachten die beiden Feuerwehr-Fraktionen rasch und unbürokratisch zusammen.   

Neues gemeinsames Zeughaus geplant

„Wir erleben heute einen historischen Schritt in die richtige Richtung“, meinte dazu Bürgermeister Walter Astner und versprach auch die Realisierung eines gemeinsamen Zeughausneubaues, allerdings aus wirtschaftlichen Gründen erst in etwa vier bis fünf Jahren. Zwischenzeitlich fungiert das „alte“ Zeughaus im Ortsteil Dorf als gemeinsame Heimstätte und der Umzug ist für den 28. Jänner 2017 terminisiert. Der Löschzug des Ortsteiles Pfaffenschwendt bleibt – ebenso aus geografischen Gründen – in voller Form bestehen. Auch der anwesende Bezirkskommandant Karl Meusburger aus Kirchdorf und Abschnittskommandant Martin Mitterer zeigten sich in ihren Statements erfreut über diese „historische“ Entscheidung in Fieberbrunn.

In seinem Tätigkeitsbericht verwies Kommandant Hannes Harasser auf ein geringes Minus im Mitgliederstand: Gegenüber dem Abschluss 2015 sind nun 71 Aktive (im Vorjahr 72) tätig, die Jugend und die Reservisten schlagen sich mit jeweils minus 4 zu Buche, somit in Summe 122 Personen im Mannschaftsstand; neun weniger als im Vorjahr. Die Einsätze waren mit 62 an der Zahl um neun weniger als im Vorjahr. Auffallend dabei die vielen Fehlalarme, die zum Großteil aus dem Bereich des Flüchtlingsheimes am Bürglkopf kommen und zuweilen sogar mutwillig produziert werden.

Die Jahreshauptversammlung ist traditionell der würdige Rahmen für Beförderungen und Ehrungen, so auch diesmal: Zum Oberfeuerwehrmann wurde Mark Wörgetter ernannt, zum Hauptfeuerwehrmann Martin Tschurtschenthaler und zum Löschmeister Leonhard Schwaiger.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft gab’s eine Auszeichnung für Johann Eder, der jedoch verhindert war. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Josef Foidl, Erich Siorpaes, Robert Ehrenberger, Wolfgang Schwaiger, Johann Dödlinger, Peter Höck und Andreas Hasenauer geehrt. 50 Jahre sind Primus Dödlinger und Johann Wörgetter dabei; Letzterer war verhindert. Die seltene Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft ging an Wolfgang Baumann, Hanspeter Neumayer, Willi Schwaiger und Rudi Schwenter. ersi

Bild: Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft (v. l.): Abschnittskommandant Martin Mitterer, Willi Schwaiger, Rudi Schwenter, Bez.-Kommandant Karl Meusburger, Wolfgang Baumann, Bürgermeister Walter Astner und Hanspeter Neumayer sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft Primus Dödlinger mit Kommandant Hannes Harasser.Foto: ersi


 
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