09.02.2017
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Dominik Landertinger im Anzeiger-Interview

Kurz vor der Heimweltmeisterschaft traf sich Stefan Adelsberger mit Dominik Landertinger zu einem Gespräch über die bevorstehende Heimweltmeisterschaft, dei Vorbereitung auf die Bewerbe und demUmgang mit dem Druck.

Hochfilzen | Der heimische Biathlonstar Dominik Landertinger blickt mit Vorfreude auf die anstehende Weltmeisterschaft, die praktisch in seinem Wohnzimmer stattfindet. Nach den gesundheitlichen Problemen Anfang der Saison wurde er zuletzt immer stärker und befindet sich wieder in guter Form.

Wie geht es dir? Hast du die gesundheitlichen Probleme bezüglich der Bandscheibe komplett überwunden?
Sehr gut, habe keine Probleme mehr und kann alles machen. Ich bin da wo ich körperlich hin will.

Der Saisonstart war etwas schwierig. Waren im ersten Weltcup-Block noch die Auswirkungen von dem Bandscheiben-Vorfall zu spüren?
Der erste Weltcup-Block verlief alles andere als optimal. Durch den Trainingsrückstand im Oktober fehlten mir die schnellen und harten Einheiten.

Deine Formkurve im Jänner-Block zeigte zuletzt wieder stark nach oben. Der Weg zur WM stimmt also?
Im Jänner-Block fühlte es sich wieder richtig gut an und ich konnte auch wieder mit den Besten im Laufen mithalten. Am Schießstand hatte ich noch den ein oder anderen Patzer, den  ich jetzt aber in der WM Vorbereitung ausmerzen konnte.

Verspürst du schon einen gewissen Druck als heimischer Athlet?
Ein gewisser Druck ist immer da, das ist völlig normal, aber das taugt mir und hält die Spannung hoch. Ich bin aber trotzdem relativ locker weil mit der Brechstange erzwingen nichts bringt. Mit Vollgas und einem perfekten Tag ist alles möglich.  

Wie ist dein Gefühl jetzt so kurz vor dem Saisonhighlight? Steigt die Vorfreude?
Die Vorfreude ist riesengroß, ich bin voll motiviert und freu mich einfach auch vor heimischem Publikum zu laufen. Es wird ein Mega-Event und eine schöne WM.
 
Wo fand die abschließende Vorbereitung für die WM statt?
Den letzten Feinschliff holten wir uns in Rosenau Windischgarsten. Der Fokus lag bei mir darauf, kleine Fehler auszubessern. Es war genau abgestimmt und sehr intensiv. Die letzten Tage vor der WM werde ich noch 100 Prozent regenerieren, um top vorbereitet in die Titelkämpfe zu gehen.  

Kannst du während der Titelkämpfe zuhause schlafen oder habt ihr ein so genanntes WM-Quartier?
Ja, wir haben ein Quartier im neuen Gebäude, wo ich mich während der Wettkämpfe zurückziehen kann. Den Vorteil zuhause zu schlafen, lass ich mir nicht nehmen, das ist extrem wichtig für mich. Hier kann ich mich in meinem gewohnten Umfeld bewegen. Wichtig wird sein, die Spannung zu halten und den Fokus nicht zu verlieren.   

Wie schauen so deine Routine-Rituale vor einem Wettkampf aus?
Ich habe hier einen genauen Ablauf. Zwei Tage vor einem Wettkampf mache ich intensives Training. Einen Tag vorher mache ich eine locker Einheit und am Wettkampftag esse ich drei Stunden davor, danach geht es zum Ski testen, anschließend folgt das Einschießen, aufwärmen und dann geht es auch schon los.

Mit welchen Erwartungen gehst du in die WM?
Großes Ziel von mir ist eine Medaille, wenn mir das gelingt ist alles super gelaufen.

Interview, Bild: Stefan Adelsberger

 
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