15.09.2018
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Die größte Schlammschlacht

Aroo! Aroo! Aroo! – Unter dem Schlachtruf der Spartaner starteten bei der 4. Auflage des Spartan Races Trifecta Weekend in Oberdorf in Tirol knapp 10.000 Athleten.

Oberndorf | Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das idyllische Oberdorf in Tirol wieder zu Sparta. Bereits zum vierten Mal war Oberdorf Austragungsort des weltweit größtem Hindernislaufes, dem Spartan Race. An insgesamt drei Tagen ließen es sich die knapp 10.000 Athleten nicht nehmen, durch den Schlamm zu kriechen, Sandsäcke zu schleppen und noch vieles mehr. Der Freitag stand ganz im Zeichen der Eröffnung des Trifecta Weekends und natürlich gab es wie gewohnt das Spartan Kids. Über 800 Kids und Jugendliche kämpften sich in ihren jeweiligen Altersgruppen über die Hindernisse ins Ziel.

Der Samstag gehörte dem Beast

Am Samstag stand dann das große Highlight, die Königsdisziplin – der Beast, auf dem Programm. Mit dem ersten Start um 8 Uhr in der Früh stellten sich die besten Spartan-Läufer der Welt dem Hindernislauf durch die Kitzbüheler Alpen. Dabei galt es für die Spartaner wieder Holzwände oder die „Tyrolean Traverse“ zu überwinden, durch Schlammgruben und unter Stacheldraht zu kriechen, Speere zu werfen, Ketten zu schleppen oder über die Feuer-Ziellinie zu springen.

Nach über 20 Kilometern und mehr als 40 Hindernissen konnte sich der große Favorit aus Spanien, Albert Soley, in der Beast-Wertung am Ende souverän durchsetzen. Der Spanier benötigte für die gesamte Strecke unglaubliche 2:37:44 Stunden. Als Zweiter und mit knapp elf Minuten Rückstand lief der Deutsche Charles Franzke ins Ziel (2:46:33 Stunden). Thomas Blanc aus Frankreich komplettierte als Dritter das Siegerpodest (2:49:33 Stunden). Als bester Österreicher beendete David Dietrich nach 3:04:46 Stunden auf Platz 12 den Beast.

Der Renntag war jedoch noch lange nicht zu Ende. Am Nachmittag stand der Sprint am Programm. Bei der kürzesten Distanz müssen mindesten 5 Kilometer und mehr als 15 Hindernisse bewältigt werden. Beim Sprint war der Portugiese Samuel Castela, nicht zu schlagen und setzte sich mit einer Zeit von 47:30 Minuten knapp vor Matteo Sperandio und David Dietrich durch. Die vielen Trifecta Teilnehmer (alle drei Distanzen an einem Wochenende) hatten am Samstag somit bereits zwei Rennen in den Beinen.

Sonntag – Spartan Super

Am Sonntag ging es dann mit der zweitlängsten Distanz, dem Spartan Super, weiter. Beim Super galt es 13+ Kilometer und mehr als 25 Hindernisse zu überwinden. Und natürlich schonten die knapp 10.000 Spartaner auch am Sonntag ihre Körper nicht und gaben alles. Brendan Hunt absolvierte die Hindernisse und die 13+ Kilometer am schnellsten und kürte sich nach 1:47:32 Stunden zum Sieger über die Super-Distanz. Als Zweiter beendete Jan-Philip Dieckmann das Rennen und auf Rang drei lief Florian Huter. „Es war wie immer ein tolles Wochenende und wir freuen uns jetzt bereits auf die 5. Auflage im nächsten Jahr“, war Veranstalter Helge Lorenz sehr zufrieden mit dem gesamten Wochenende.
Markus Ehrensperger

 
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