15.03.2017
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Die Unterbringung wird optimiert

Trotz des Rückgangs der Asylanträge konnten im Bezirk noch keine Asylunterkünfte aufgelassen werden. Die Tiroler Sozialen Dienste wollen nun die Integration vorantreiben und die Unterbringung optimieren.

Bezirk | Neun der zwanzig Gemeinden im Bezirk bieten aktuell Unterkünfte für geflüchtete Menschen an. Die Unterkünfte befinden sich teils im Besitz der Gemeinde, werden aber oft auch von privaten Personen an die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) vermietet. Insgesamt gibt es derzeit laut TSD 335 Plätze für Asylwerber im Bezirk. „Rund 300 davon sind belegt“, informiert Pressesprecher Georg Mackner.

Die meisten Asylwerber leben in St. Johann

In St. Johann haben über 100 Menschen ein neues Zuhause auf Zeit gefunden. Die Marktgemeinde leistet damit den größten Beitrag zur Unterbringung von Asylwerbern. Die restlichen Plätze sind auf Kitzbühel, Schwendt, Kössen, Waidring, Brixen, Kirchberg, Hopfgarten und Kirchdorf verteilt.

Trotz des Rückgangs der Asylanträge und keiner Vollauslastung der Unterkünfte, werden noch weitere gesucht. „In letzter Zeit wurden im Bezirk keine Unterkünfte für Schutzsuchende geschlossen. Wir besichtigen auch weiterhin neue Objekte“, erklärt Mackner.

Fokus wird nun auf Integration gelegt

Die TSD sind nach wie vor dabei, das Angebot für Schutzsuchende zu optimieren. „Vergleicht man die Situation mit dem Vorjahr, ist es so, dass wir glücklicherweise nun auch Zeit finden, die Integration im Bezirk stärker voranzutreiben“, berichtet Mackner. Die TSD will das Angebot an Deutschkursen verbessern und auch Unterstützung beim Eintritt in den Arbeitsmarkt anbieten.  „Der Fokus liegt gegenwärtig ganz klar auf dem Gebiet der Integration. Wichtig ist uns hier, dass wir die Menschen bestmöglich mit unseren Kompetenzanalysen versorgen und in einen realen Integrationsprozess führen“, veranschaulicht Mackner.

TSD-Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer

Derzeit sind rund 10 Mitarbeiter für die TSD im Bezirk im Einsatz. „Weitere Mitarbeiter, vor allem im Integrationsbereich, wären aber denkbar“, so Mackner. Außerdem leisten zahlreiche ehrenamtliche Helfer allerorts nach wie vor Großartiges, um ein Miteinander zu ermöglichen.
Johanna Monitzer

 
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