16.12.2020
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Die Stadtwerke werden jünger

Zukunftsfit mit jungen Mitarbeitern – so lautet das Motto der Stadtwerke Kitzbühel. Bevor das Team überaltert, wird der Generationenwechsel beim Energieversorger eingeleitet und viele neue Arbeitsplätze werden angeboten.

Kitzbühel | „Dass ein Mitarbeiter bei uns 35 Jahre oder länger im Dienst ist, ist keine Seltenheit“, erzählt Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Kickenweitz. Dem Unternehmen droht jedoch eine Überalterung. Aus diesem Grund wird bereits jetzt der Generationenwechsel eingeleitet – mit einer Demografie-Beratung. Es gilt, in dem Demografie-Wandel auch für den Wissenstransfer zu sorgen. „Wir bieten jungen Menschen nicht nur einen Job in der Region, sondern auch die Chance, mitzuarbeiten und den Wissens­transfer mitzutragen. „Wissen kann man weitergeben, Erfahrung nicht“, sagt Kickenweiz und spricht damit auch den Generationenwechsel an, bei dem die Jungen von den Erfahrenen lernen können.

Es gibt bei den Stadtwerken ein breites Aufgabensprektrum. Wir suchen einerseits jemanden, der sich bei uns intensiv mit dem Vertrieb auseinandersetzen und ihn mitgestalten möchte und andererseits muss in der Verwaltung im Bereich Buchhaltung der Personalstand aufgestockt werden“, erzählt Kickenweitz. Aber auch ausgebildete Elektriker im Niederspannungs- und Hochspannungsnetz werden gesucht - aber auch im Bereich Glasfaser und Kabelfernsehen gibt es Stellen für neue Mitarbeiter. „Auch in diesen Bereichen brauchen wir Elektriker, da viele der Bauteile in Schaltkästen angebracht sind, die unter Spannung stehen“, erklärt der Stadtwerke-Chef.
Gesucht wird auch ein Betriebsleiter, der sich intensiv mit der Netzplanung auseinandersetzt und den Netzbetrieb verantwortet. „Es geht auch um die gesamten erneuerbaren Energien und die E-Mobilität, die in diesen Bereich hineinspielt“, erklärt Kickenweitz.

Gesucht werden auch EDV-Administratoren, damit die Abteilung noch besser und stärker aufgesetzt ist. „Wir als Stadtwerke Kitzbühel warten, halten instalt, servicieren und betreuen die komplette IT-Infrastruktur der Stadtgemeinde und aller angeschlossenen Betriebe“, erzählt Kickenweitz. Man will für die digitale Zukunft gerüstet sein.
Der Stadtwerke-Chef startet einen Aufruf an alle Schulabgänger, eine Lehre beim städtischen Unternehmen anzutreten. „Wir sind bereit im Bereich IT, im Büro und in der Elektrotechnik Lehrlinge auszubilden“, sagt Jörg Kickenweitz, der neben einem tollen Betriebsklima auch einen sicheren Arbeitsplatz in der Region verspricht. Elisabeth M. Pöll

Bild: Jörg Kickenweitz, Geschäftsführer der Stadtwerke Kitzbühel. Foto: Pöll

 
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