22.03.2016
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Die Nachfrage nach Betten steigt

Aufschwung in Fieberbrunn. Der Zusammenschluss der Bergbahn mit dem Skicircus scheint bereits erste Früchte zu tragen. Die Touristiker freuen sich über zweistellige Zuwächse und „den besten Winter seit zehn Jahren“.  Das Interesse von Hotelinvestoren steigt.

Fieberbrunn | Seit dem Zusammenschluss mit dem Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang ist Bewegung in den Tourismus in Fieberbrunn gekommen. Am Freitag vor den Gemeinderatswahlen segnete der Fieberbrunner Gemeinderat den Bebauungsplan eines Hotelprojektes sowie die dazugehörigen Verträge mit dem Projektentwickler Georgia Hotels ab. „Die Gemeinde hat damit die Grundvoraussetzungen für das Hotelprojekt geschaffen. Bei den Verträgen geht es vor allem darum, dass der Projektentwickler der Gemeinde vorab eine Finanzierung vorlegen muss“, informiert Amtsleiter Kaspar Danzl.

Georgia Hotels hat Fieberbrunn im Fokus

Georgia Hotels, ein Unternehmen aus Berlin, das Hotelprojekte entwickelt und auch selber Hotels führt, plant ein luxuriöses 4-Stern Superior Hotel mit großem Spa, Schwimmbad und Restaurant auf dem Grundstück im Ortsteil „Brunnau“. Nähere Details will man noch nicht preisgeben. Die Geschäftsführer von Georgia Hotels, Claudia Knoke-Seidler und Kurt F. Seidler, wollen noch weitere Gespräche abwarten, wie sie dem Kitzbüheler Anzeiger mitteilen. Auch die Gemeindeführung hält sich mit Projektdetails noch bedeckt, da vieles „noch nicht spruchreif ist“, wie Amtsleiter Kaspar Danzl formuliert.

Keine Schaffung von Zweitwohnsitzen

Nun wartet die Gemeinde auf den Finanzierungsplan von Georgia Hotels. Wie dieser ausschauen wird, ist auch noch offen. Der Bürgermeister spricht sich aber klar gegen eine Schaffung von Zweitwohnsitzen in Hinblick auf die Finanzierung  aus. „Wir wollen auf gar keinen Fall Zweitwohnsitze schaffen, in welcher Form auch immer“, betont Astner.

TVB: „Der beste Winter seit zehn Jahren“

Der Geschäftsführer berichtet, dass die Touristiker in Fieberbrunn den bislang besten Winter der letzten zehn Jahre verzeichneten. „Es gibt Hotels, die waren den ganzen Jänner hindurch komplett ausgebucht - das gab es vorher noch nie“, so Phleps. Vor allem am internationalen Markt gab es starke Zuwächse. „Neben mehr Gästen aus den Kernmärkten Deutschland, Holland und Österreich  konnten wir eine Gästesteigerung von bis zu 60 Prozent aus Großbritannien, Skandinavien oder Italien verzeichnen“, freut sich der Geschäftsführer.

Nachfrage steigt in der gesamten Region

Generell sei die Nachfrage in der ganzen Region Pillerseetal gestiegen. „Ich bin auch überzeugt davon, dass der Aufschwung in Fieberbrunn durch den Zusammenschluss der Bergbahn in den nächsten Jahren in der ganzen Region Pillerseetal zu spüren sein wird und neue touristische Angebote entstehen werden“, erklärt Phleps.

Bergbahn verzeichnet 45 Prozent Zuwächse

Aufbruchstimmung herrscht auch bei der Bergbahn Fieberbrunn. Allein die für den Zusammenschluss neu gebaute TirolS Bahn verzeichnete bisher über 600.000 Beförderungen. „Trotz schwierigen Winterstarts sind wir auf Erfolgskurs. Wir verzeichnen einen Zuwachs bei den Beförderungen von 45 Prozent im Skigebiet“, zieht Geschäftsführer Toni Niederwieser ein erstes Resümee über die Saison. Der Zusammenschluss wird im gesamten Skicircus sehr gut angenommen, so Niederwieser. „Wir bekommen nur positives Feedback und auch Saalbach profitiert vom Zusammenschluss und dem derzeit größten Skigebiet Österreichs, so konnten dort heuer rund 8 Prozent mehr Nächtigungen erzielt werden“, berichtet Niederwieser.

Investitionen in Beschneiung geplant

Da eine schnelle und effiziente Beschneiung, wie man in diesem Winter wieder gesehen hat, enorm wichtig ist, will die Bergbahn Fieberbrunn demnächst in die Beschneiungsanlagen investieren, wie Toni Niederwieser erklärt.
Johanna Monitzer

Bild: Eine erste Visualisierung des Hotelprojektes im Ortsteil „Brunnau“. Georgia Hotels plant hier eine Anlage auf 4-Stern-Niveau. Bautermin gibt es noch keinen, an der Finanzierung wird noch gearbeitet. Laut TVB-Geschäftsführer fehlt es in Fieberbrunn und Umgebung vor allem an 3- und 4-Stern Häusern. Visualisierung: DBLB

 
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