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07.01.2020
News  
 

Die Millionengrenze ist geknackt

Hinter den Touristikern des Kaiserwinkls liegt ein erfolgreiches Jahr. Mit 1.031.846 Nächtigungen konnten sie ein Plus von 4,1 Prozent einfahren.

Kössen | Die anstehenden Neuwahlen waren der Grund der Touristiker im Kaiserwinkl, heuer noch knapp vor Weihnachten die alljährliche Vollversammlung abzuhalten. Doch bevor gewählt wurde zog nicht nur Obmann Gerd Erharter Bilanz über das abgelaufene Jahr, sondern auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Georg Kitzbichler, der den erkrankten Norbert Brunner vertrat.
Besonderen Grund zur Freude hatte Erharter, da heuer erstmals nach dem Rekordjahr 2002/2003 wieder die Millionengrenze gesprengt werden konnte. Die Nächtigungen stiegen im heurigen Jahr von 991.924 um 4,1 Prozent auf 1.031.846 an. Und das, obwohl die Bettenanzahl von damals 7.000 Gästebetten auf 5.300 gesunken ist. Durchschnittlich bleiben die Gäste übrigens fünf Tage im Kaiserwinkl.

Gründe für diesen Erfolg
Grund für diesen Erfolg, ist Erharter überzeugt, war zum einen das gute Wetter im Somer, zum anderen aber auch der Schwung in einigen größeren Häusern. Auch ein überdurchschnittlich starker Zuwachs im Bereich Camping habe mit beigetragen. „Tirolweit liegt der Kaiserwinkl mit diesem Ergebnis weit über dem Tirolschnitt“, betonte Erharter.
Besonders freute ihn das Ergebnis einer Studie der Firma Feratel. Demnach steht der Kaiserwinkl bei der digitalen Buchbarkeit österreichweit an erster Stelle. Immerhin kann bereits bei 90 Prozent der Betriebe online gebucht werden.
Dass der Verband fast 200.000 Euro auf die hohe Kante legen konnte, ist natürlich auch für den TVB-Obmann am Ende dieser Periode sehr positiv. Einige Jahre lang ging es den Touristikern nämlich  finanziell nicht besonders gut, die Betriebsmittelrücklage konnte nicht erfüllt werden. Das Budget wurde mit rund 2,85 Millionen Euro verankert.

Vier Funktionäre zogen sich zurück
Bevor Susanne Jungmann vom Amt der Tiroler Landesregierung die Leitung der Wahl übernahm, verabschiedete Gerd Erharter einige lang gediente Funktionäre. So kandidierte Norbert Brunner nicht mehr. Er war lange Jahre Aufsichtsratsvorsitzender und bereits vor der Fusion stellvertretender Obmann in Walchsee. Über 30 Jahr lang saß der Kössener Hotelier Christian Mühlberger durchgehend im Vorstand. Auch er zog sich zurück. Josef Fahringer und Michael Gründler zogen sich ebenfalls zurück.
Zu wählen galt es zwölf Aufsichtsräte, aus deren Reihen dann der Vorstand gewählt wurde. Die Neuwahlen liefen ruhig ab, es gab in jeder der drei Stimmgruppen nur jeweils einen Wahlvorschlag. Daher konnte per Hand abgestimmt werden.

Der neue Aufsichtsrat
Die zwölf Aufsichtsräte verständigten sich auf den Rettenschösser Bürgermeister Georg Kitzbichler als Aufsichtsratsvorsitzenden, als Stellvertreter steht ihm Leonhard Ballsberger zur Seite. Gerd Erharter wurde als Obmann bestätigt, als seine Stellvertreter fungieren Hans-Peter Kaserer sowie Christian Fritz. In den Vorstand kooptiert wurden Georg Kaltschmid und Christian Münsterer.
Der Aufsichtsrat setzt sich weiters aus Sarah Gruber, Sieglinde Kaltschmid, Christian Achorner, Georg Pirmoser, Tanja Praschberger, Daniel Dax, Maurice Mertin, Christoph Stöckl, Bernhard Geisler und Adam Aigner zusammen. Margret Klausner

Fotos: Der neue Vorstand mit Christian Münster (kooptiert), Susanne Jungmann (Land Tirol), Hans-Peter Kaserer, Obmann Gerd Erharter, Georg Kaltschmid (kooptiert) und Christian Fritz. 

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister Georg Kitzbichler (Rettenschöss), mit seinem Stellvertreter Leonhard Ballsberger (links). Fotos: Klausner

 
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