01.09.2018
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Die Filmgams wurde vergeben

In der Kategorie Spielfilm konnte sich „Adam“ durchsetzen. Als bester Dokumentarfilm wurde „Nos Ilaman Guerreras“ mit der Filmgams ausgezeichnet.

Kitzbühel | Die Jury des sechsten Filmfestival Kitzbühel hatte es auch in diesem Jahr nicht leicht unter den Einreichungen aus aller Herren Länder die Besten unter den Besten zu küren.

Das Rennen um den besten Spielfilm machte die Isländische Regisseurin Maria Solrun mit „Adam“. Der Film handelt vom hörgeschädigten Adam (Magnus Mariuson), der vor einer Entscheidung zwischen Leben und Tod steht, als bei seiner alkoholkranken Mutter eine permanente Hirnschädigung diagnostiziert wird.  „Der Film behandelt einen dramatischen Konflikt, den Auftrag einer Mutter an ihren Sohn, sie unter bestimmten Umständen zu töten. Dabei gelingt es dem Film, mit Leichtigkeit und einer lebensbejahenden Perspektive den Zuschauer (besonders durch die Leistung des Hauptdarstellers) mitleiden und mithoffen zu lassen“, heißt es im Jury-Entscheid.

Mut machen für Filmemacher

Inga Pudenz überreichte Jennifer Socorro in Vertretung ihrer Regiekollegen Edwin Corona Ramos und David Alonso für „Nos llaman Guerreras“ die Filmgams für den „Besten Dokumentarfilm“. Die Jury hofft mit dem Preis, den Filmemachern Mut zu machen und sie darin zu bestärken, in ökonomisch und politisch harten Zeiten ihren Weg weiterzugehen.

Der Kurzfilm-Preis ging an „Retouch“ von Klaudija Matvejevaite. Giosué Petrone durfte sich über den Dokumentar- Kurzfilm-Preis freuen.

Zwei neue Preise erstmals vergeben

Die neuen Preise „Beste Regie Österreich“ und „Beste Produktion Österreich“, die vom Österreichischen Filminstitut (ÖFI) und dem FFKB vergeben werden, gingen dieses Jahr an Ervin Tahirovic für seinen autobiographischen Dokumentarfilm „Heimweh“ und an Regisseur Stefan Bohun für den Dokumentarfilm „Bruder Jakob, schläfst Du noch?“

Publikumspreis „Der Minusmann“

Das Publikum kürte  in diesem Jahr „Der Minusmann“ zu seinem Liebling. Der Publikumspreis, eine exklusive Uhr der Familie Mühlbacher, wurde an Sladjana Krsteska und Alban Bekic übergeben. Der Mountain Sports Shorts Preis ging an „Ya Mas – Snowmads in Greece“.

„Beeindruckende Aufnahmen“

Der Verein der Freunde des Filmfestival Kitzbühel entschied sich für Bernhard Wengers Film „Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin“. Michael von Wolkenstein, Präsident des Vereins, begründete die Entscheidung so: „Beeindruckende Aufnahmen und eine gut geführte Geschichte haben uns überzeugt.“

Verbunden mit dem Preis für österreichische Nachwuchsfilmemacher, ist auch ein Platz bei der nächsten Drehbuchklausur 2019.

Nach dem Filmfestival ist vor dem Filmfestival

Auch im nächsten Jahr wird die Filmkunst in Kitzbühel wieder gefeiert. Der Termin steht schon fest: Von 19. bis 25. August 2019 heißt es wieder „Film ab!“ beim siebten Filmfestival Kitzbühel.
KA/jomo

Daten & Fakten
Die Preisträger FFKB 2018
Bester Spielfilm: „Adam“ (Deutschland, Island, USA, Mexiko), Regie und Drehbuch: Maria Solrun.
Beste Dokumentation: „Nos llaman Guerreras“ (Venezuela, Mexico, Jordanien), Regie: Jennifer Socorro, Edwin Corona Ramos und David Alonso.
Bester Kurzfilm: „Retouch“ (Iran), Regie und Drehbuch: Kaveh Mazaheri.
Bester Dokumentar Kurzfilm: „Unforgivable“ (Italien, USA, Ruanda), Regie und Drehbuch: Giosuè Petrone.
Beste Regie Österreich: „Bruder Jakob, schläfst Du noch?“(Stefan Bohun) und „Heimweh“ (Ervin Tahirovic)
Publikumspreis: „Der Minusmann“ (Österreich), Regie und Drehbuch: Sladjana Krsteska und Alban Bekic.
Österreichischer Nachwuchspreis: „Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin“, Regie und Drehbuch: Bernhard Wenger.
Mountain Sport Shorts: „Ya Mas – Snowmads in Greece“ (Griechenland), Regie: Marco Freudenreich.
Ehrenpreis FFKB 2018: Marie Bäumer.

 
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