15.04.2018
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Die Beratungen steigen stetig an

Die Statistik aus 2017 spricht eine deutliche Sprache. Immer mehr Frauen suchen Hilfe und Unterstützung im Mädchen- und Frauenberatungszentrum.

St. Johann | Anfangs wurden sie belächelt und es hat Jahre gedauert, bis aufgrund der Initiative und des Engagement des Soroptimist Clubs das Mädchen- und Frauenberatungszentrum 2011 eröffnet werden konnte. Nun sechs Jahre später wäre die Einrichtung nicht mehr wegzudenken.

908 Kontakte (persönlich, telefonisch oder per Mail) verzeichnete das Beratungszentrum im vergangenen Jahr. „Das entspricht einem Zuwachs von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, veranschaulicht Obfrau Susanne Gröbner.

Die Beratungsschwerpunkte waren (Doppelnennungen möglich): Psychische Überlastung (41%), Ehe- oder Partnerschaftsprobleme (39%), Krankheit/Pflege (30%), Trennung/Scheidung (29%), Wohnungsprobleme (29%), Rechtsberatung (29%) und Gewalt (29%).

Wer sucht Hilfe?

Vorwiegend Österreicherinnen aus dem ganzen Bezirk suchen Hilfe im Mädchen- und Frauenberatungszentrum, zeigt die Statistik. „Es gibt absolut keinen Zusammenhang zwischen unseren gestiegenen Beratungen und den Asylwerbern“, zeigt Gröbner auf. Der Großteil der Frauen, die Rat im Mädchen- und Frauenberatungszentrum suchen, sind übrigens zwischen 35 und 55 Jahre alt, verheiratet und erwerbstätig.

Mehr Nächtigungen in den Notwohnungen

Auch die drei Notwohnungen werden dringend benötigt. Im Jahr 2017 fanden dort insgesamt zehn Frauen mit Kindern eine Bleibe auf Zeit. „Wir haben in Summe 2.009 Nächtigungen verzeichnet, das entspricht einem Zuwachs von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Durchschnittlich bleiben die Frauen rund 94 Tage“, erklärt Gröbner.

Seit Dezember unterstützt das Team des Mädchen- und Frauenberatungszentrums auch eine dritte Beraterin. Johanna Monitzer, Symbolfoto: Günther Gumhold/pixelio.de

 
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