16.05.2017
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Der neue Chef ist kein Unbekannter

Vergangene Woche erfolgte die Zepterübergabe bei der Arbeiterkammer Kitzbühel. Christian
Pletzer folgt Ludwig Brettbacher als Leiter der Bezirksstelle nach.

Kitzbühel | Als Urgestein der Arbeiterkammer Kitzbühel bezeichnet Erwin Zangerl, Präsident der Arbeiterkammer Tirol, den scheidenden Leiter Ludwig „Luggi“ Brettbacher. In seinen 30 Dienstjahren war Brettbacher maßgeblich am Aufbau der Bezirkskammer beteiligt. Unter der Führung von Luggi wurde auch die Dezentralisierung der Arbeiterkammer vollzogen. „Zu Beginn war die Arbeiterkammer ein unbekanntes Wesen. Es gab vielleicht ein bis zwei Anfragen am Tag und das war es auch schon. Durch die Marketingoffensive von Fritz Dinkhauser wurde die AK bekannter und es ging steil bergauf“, erinnert sich Brettbacher an die Anfangszeit. Aber nicht nur die Zahl der Anfragen ist stark gestiegen, sondern auch die Bereiche der Beratungen. „Mit Erwin Zangerl an der Spitze fand auch die Regionalisierung statt. Zudem wurde das Angebot an Leistungen ausgebaut und auch Veranstaltungen werden seitens der AK durchgeführt. Mittlerweile ist die Arbeiterkammer der Universal­anbieter für Beratungen“, erzählt Luggi Brettbacher.

In der Arbeiterkammer Kitzbühel ist der Nachfolger von Luggi Brettbacher kein Unbekannter. Der Oberndorfer Christian Pletzer startete seine Laufbahn bei der Arbeiterkammer 2004 in Innsbruck und wechselte 2009 in die Bezirksstelle Kitzbühel, wo der Jurist als Stellvertreter von Luggi Brettbacher fungierte. „Ich möchte die qualitativ hochwertige Beratung fortsetzen und die guten Kontakte zu den Sozialpartnern weiter beibehalten“, sagt der neue Kitzbüheler AK-Chef. Und er weiß auch, was auf ihn zukommt. „Wir haben saisonalbedingt zwischen 23.000 und 25.000 Mitglieder, rund 5.800 Betriebe und circa 4.000 Menschen, die wir beraten“, erzählt Pletzer. Sein Ziel ist es, offen und aktiv auf die Leute zuzugehen und vor Ort zu helfen, denn der Arbeitsmarkt wird härter. Elisabeth M. Pöll

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