09.12.2018
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Der Winter? – „Ein Wahnsinn!“

„Der letzte Winter war ein Wahnsinn!“ Gute Stimmung herrschte dementsprechend bei der jüngsten Vollversammlung des Tourismusverbandes Hohe Salve. Die turnusmäßige Neuwahl brachte kein gröberes Sesselrücken mit sich – der Vorstand bleibt unverändert.

Hopfgarten  | Angesichts der aktuellen Finanzlage des Verbandes sowie der Saisonzahlen speziell des vergangenen Winters verwundert es nicht, dass der Verband mit der bisherigen Führungsspitze in die Zukunft gehen will. Bei der Versammlung vergangene Woche wurde lediglich ein Wahlvorschlag eingebracht, somit entfiel die Notwendigkeit zur Abstimmung. Auch in der neuen Funktionsperiode setzt sich der Vorstand aus Hans-Peter Osl als Obmann, Anton Pletzer als erster Stellvertreter und Marco Pilotto als zweiter Stellvertreter zusammen.
Balthasar Sieberer fungiert auch künftig als Aufsichtsratsvorsitzender, Josef Schipflinger steht ihm in der neuen Periode als Stellvertreter zur Seite. Im Aufsichtsrat vertreten sind: Klaus Felderer, Andreas Ramsauer, Wolfgang Schönlechner, Rudolf Morandell (Stimmgruppe 1), Harald Ager, Thomas Radinger, Georg Schroll jun., Hans-Peter Oberhauser (Stimmgruppe 2) sowie Bal-
thasar Sieberer, Josef Schipflinger, Bernhard Huber und Fridolin Eberl. (Stimmgruppe 3)

Stärkstes Jahr seit Verbandsfusion
Die starke Schneelage, der günstige Ostertermin und einige schlagkräftige Veranstaltungen sorgten dafür, dass das heurige Tourismusjahr der Hohen Salve einen Rekord setzte: „Das Jahr 2017 war das stärkste seit Verbandsfusion“, erläuterte Geschäftsführer Stefan Astner. Insgesamt wurden 538.931 Nächtigungen verzeichnet – ein Plus von 2,2 Prozent. Das Sahnehäubchen ist vor allem der Winter: Insgesamt wurden in der Saison 12,45 Prozent mehr Nächtigungen registriert. Die Talabfahrten der Region waren bis April befahrbar, in Hopfgarten freute man sich über 80 Tage durchgängige Schneedecke, kurzum: Alle Umstände gemeinsam sorgten im Verbandsgebiet für ein wahres „Wintermärchen“.  Auch der Sommer zeigte rekordverdächtige Zugewinne (plus 3,8 Prozent).
Außerdem „entwickelt sich die Vor- und Nachsaison hervorragend“, wie Astner ergänzte. Die Topmärkte waren einmal mehr Deutschland (55 Prozent), die Niederlande (17 Prozent) und Österreich (12 Prozent). Immer mehr an Bedeutung gewinnt zudem Polen (drei Prozent).
Auch finanziell ist der Tourismusverband gut aufgestellt: Das Ergebnis nach Steuern beträgt 291.094 Euro. Erfreulich ist die Schlagkraft des TVB Hohe Salve mit 88 Prozent Eigenkapital. Der Verband setzte in den vergangenen fünf Jahren viele Akzente, um dem Gast einen Mehrwert zu bieten.

Service für Gast und Vermieter
Zu den größten Projekten zählen der Ritterspielplatz in Itter, der regionsübergreifende KAT-Walk sowie die gern genutzte und prestigereiche Mobilitätsaktion gemeinsam mit den ÖBB. Das Konzept „Gästekarte ist gleich Zugticket“ kommt bei den Gästen gut an: Eine Zählung von 5. bis 11. Februar dieses Jahres ergab alleine schon eine Zahl von 3.426 Nutzern.
Künftig wird es noch einfacher, das Service zu nutzen. Denn Aufsichtsratsvorsitzender Balthasar Sieberer gab noch zusätzlich einen Einblick in die neue, mobile Gästekarte am Smartphone, die natürlich ebenfalls im Zug Gültigkeit besitzt. Der Gast kann die Gästekarte neu nämlich bereits zu Hause aktivieren. Die ÖBB sind jedenfalls von der Kooperation dermaßen begeistert, dass sie gleich das passende Angebot „Mit dem Nightjet in das Skigebiet“ nachschießen. Digital geht es übrigens auch in die Zukunft: Der gemeinsame Internetauftritt der Kitzbüheler Alpen bzw. die neue Homepage des Verbandes trägt den Trends voll Rechnung – unter anderem auch mit dem Thema Sprachsteuerung.

Der Servicegedanke ist dem TVB übrigens auch in Bezug auf seine Mitglieder wichtig: „Der Verband bleibt ein Gäste- und Betriebsdienstleister“, hielt AR-Vorsitzender Sieberer ein wichtiges Leitmotiv der Klausur fest. Das Thema Vermietercoach ist rund um die Hohe Salve bereits weit gediehen und soll auch in der kommenden Periode noch verstärkt ausgebaut werden. Ausgebaut werden sollen außerdem die Rad- und Wanderwege – z.B. der Gsundheitsbründlweg in Hopfgarten, der im Frühjahr 2019 um neue Rast- und Trainingsplätze erweitert wird. Elisabeth Galehr

Bild: Starten auch in die neue Funktionsperiode des Tourismusverbandes Hohe Salve: Aufsichtsratsvorsitzender Balthasar Sieberer,  der zweite Obmann-Stv. Marco Pilotto, Obmann Hans-Peter Osl,  der erste Obmann-Stv. Anton Pletzer und der Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden, Josef Schipflinger (v. l.). Bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes konnten Rekordzahlen präsentiert werden. Foto: Galehr

 
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