27.08.2016
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Der König von Kitzbühel

Es war triumphal, phänomenal. Einzigartig. Andreas Gabalier setzte dem Kitzbühel Musikfestival 2016 die Krone auf. Für eine Neuauflage im kommenden Jahr laufen bereits die Planungen.

Kitzbühel | Er kam, sah und siegte: Der Mann, der vor wenigen Wochen das Münchner Olympiastadion mit mehr als 70.000 Fans füllte, war der unumschränkte Superstar des Kitzbühel Musikfestivals 2016. Samstagabend verwandelte Der VolksRock‘nRoller das Tennisstadion der Gamsstadt in ein Kolosseum und er selbst wurde zum Gladiator, der mit Gabalier‘scher Urgewalt tausende Fans in seinen Bann zog.

Zweieinhalb Stunden lang stand der Mountainman aus der Steiermark auf der Bühne, sang seine Songs, die zu Hymnen geworden sind und gab alles für seine Fans, inklusive mehrerer Zugaben – er schaffte es sogar scheinbar, die Regenwolken über dem Stadion zu vertreiben. Die Stimmung in der Arena war unvergleichlich: Power auf allen Sitzen bei „Hulapalu“ und „Mountainman“, ein Lichtermeer aus Leuchtarmbändern bei „Steirerland“, als es der Superstar am Flügel intonierte und Gänsehautfeeling bei „Amoi seg‘ma uns wieder“. „Es geht mir das Herz auf, wenn ich so viele strahlende Gesichter sehe“, sprach der Superstar zu seinem Publikum. „Hier sind Alt und Jung, fesche Dirndln und Burschen vereint. Das ist der wahre VolksRock‘nRoll. Danke Kitzbühel!“

Szenenwechsel zur Schlagernacht am Freitag, die im ausverkauften Stadion mit echten Weltstars und international renommierten Künstlern aufwartete. Johnny Logan, der mehrfache Sieger des Eurovision Song Contests, berichtete vor seinem Auftritt von seinen früheren Kitzbühel-Abstechern: Mit seinem Freund Hansi Hinterseer habe er die Streif besichtigt, dessen Angebot zum Skiunterricht aber dankend abgelehnt, schmunzelte der Ire mit der starken Stimme.

Die Tiroler Alpenpunkerin Hannah ist sowieso in die Gamsstadt verliebt: „Ich habe hier geheiratet und die Stadt und ihre Menschen sind mir ans Herz gewachsen.“ Francine Jordi, das „Schätzeli“ der Schweizer, ist auch schon Stammgast hier – sie war erst unlängst zu Dreharbeiten in Kitz und hat auch das Hahnenkammrennen sowie die Weißwurstparty besucht.

Die Jodelfamilie „Oesch‘s die Dritten“ aus dem Berner Oberland hat auch schon Kitz-Erfahrung: Zuletzt begeisterte sie bei der Almsommerparty von Signe Reisch im Rasmushof, jetzt war sie im Tennisstadion umjubelt.

Deutschlands Shootingstar Vanessa Mai genoss hingegen zum ersten Mal typisches Kitzbühel-Flair und plauderte in der urigen Kitzbühel Alm angeregt mit Ross Antony: Der wiederum machte seinem Ruf als Deutschlands TV-Darling alle Ehre und war sowohl bei der Pressekonferenz als auch bei seinem Konzertauftritt für jeden Spaß zu haben.

Veranstalter Thomas Rass zieht abschließend ein überaus positives Resümee: „Wir sind überaus zufrieden und glücklich. Es hat einfach alles gepasst. Jetzt arbeiten wir emsig an der fünften Auflage des Musikfestivals. Und wir hoffen natürlich, dass wir Andreas Gabalier auch 2017 bei uns begrüßen dürfen.“ Der Superstar ist jedenfalls alles andere als abgeneigt, trotz seines prall gefüllten Terminkalenders: „Kitzbühel ist für mich immer eine Herzensangelegenheit!“
Alexandra Fusser

Bild: Stadtchef Klaus Winkler outete sich als Fan der Schweizer Jodelfamilie „Oesch‘s die Dritten“: ein Selfie musste her. Fotos: Fusser, kitzmusik

 
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