14.02.2019
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Der Koasalauf erlebte großen Zuspruch

Strahlender Sonnenschein, super präparierte Loipen – die rund 2.000 Teilnehmer des 47. Koasalaufs fanden perfekte Verhältnisse vor.  

St. Johann |  Es war für OK-Chef Sigi Joast ein Abschied nach Maß, wenn auch mit einen weinenden und einem lachenden Auge – der 47. Koaslauf bot bei Kaiserwetter und vor allem perfekten Schneeverhältnissen einmal mehr Langlaufsport vom Feinsten.

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Drei Tage lang stand die Region in und um St. Johann am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der Großveranstaltung. Bereits zum 47. Mal ging der beliebte Volkslanglauf über die Bühne – und über 2.000 begeisterte Langläufer, darunter mehr als 200 Kinder, sorgten in den unterschiedlichen Distanzen für spannende Rennen.

„Es ist einfach alles super gelaufen. Die Stimmung unter den Teilnehmern, aber auch unter den Organisatoren, war einfach grandios“, strahlte Sigi Joast nach dem erfolgreichen Wochenende. Dass gerade bei seinem letzten „Koasa“ so viele Langläufer wie schon seit Jahren nicht mehr auf die Loipe gegangen sind und bei einer der größten Langlaufveranstaltungen Österreichs um jede Sekunde kämpften, freute Joast natürlich besonders. „Es hätte mir nichts Besseres passieren können als mit einem solchen Erfolg abzutreten“, sagt Joast aber doch wehmütig „Servus“. Von den Läufern wurde er im Zelt bei der Preisverteilung mit „Standing Ovations“ verabschiedet.

Vier Legenden ließen sich Rennen nicht entgehen

Mit dabei natürlich auch die vier Legenden – der inzwischen 84-jährige Franz Puckl aus Going, Werner Patz, Hans Richter und Franz Steinkogler, die an allen bisherigen „Koasaläufen“ teilgenommen haben, gingen auch heuer wieder ins Rennen. „Ich habe zwar Pro­bleme mit den Knien, aber die acht Kilometer pack ich schon“, schmunzelte Puckl kurz vor dem Start, wo er sich noch mit Werner Patz austauschte.

Spannende Szenen spielten sich bei der Königsdisziplin des Tages – dem Bewerb über 50 km im klassischen Stil – ab. Der Italiener Francesco Ferrari konnte sich mit einer Zeit von 2.05.28 vor seinem Landsmann Simone Varesco den Sieg sichern. Dritter wurde der Deutsche Christian Völz. Bei den Damen hatte die Deutsche Franziska Müller die Nase vorn und siegte vor ihrer Landsfrau Renate Forster und der Tschechin Sarka Stalerova. Beim 28-km-Bewerb siegte Patrick Winkler souverän vor Felian Schubert und Christoph Praschberger aus Walchsee. Bei den Damen holte sich die Österreicherin Magdalena Mairhofer den Sieg. Mit Poonyanuch Klobuczek gewann bei der 8-km-Distanz eine Thailänderin, bei den Herren war Johannes Grander vom Kitzbüheler Skiclub nicht zu schlagen.

Blauer Himmel, super Loipen und über 800 Starter – das sind die Zutaten, aus denen die „Koasa-Träume“ gemacht sind. Vor der Kulisse des Wilden Kaisers gingen am Sonntag dann die Skaterbewerbe in Szene. Auch heuer gaben die Schützen mit ihrer Kanone den Startschuss.

Große Spannung beim Zieleinlauf

Den Bewerb über 50 km konnte der Österreicher Niklas Liederer mit einer Top-Zeit von 1.57.38,31 für sich entscheiden und reiht sich somit in die legendäre Reihe an Siegern des Koasalaufs ein. Ganz dicht dahinter liegen Florian Graf und Urban Lentsch. Bei den Damen konnte sich Anna Seebacher mit einer Zeit von 2.02.36 klar gegen die Zweitplatzierte Sigrun Hannes durchsetzen. Ganz knapp auf dem dritten Platz landete Renate Forstner.

Beim Skatingbewerb über 28 km kam es zu einem wahren Sekundenkrimi. Peter Brunner konnte diesen mit einer Topzeit von 1.06.19,31 vor Harald Lemmerer und Tobias Moosmann für sich entscheiden. Bei den Damen siegte Susanne Hoffmann vor Lisa Scheufele und Lara Ketterer.

Top-Zeiten liefen auch die Teilnehmer des K8 über eine Distanz von acht Kilometern.  Innerhalb von gerade einmal 24 Minuten war Florian Haas Sieger vor Jakob Escher und Simon Kratzer im Ziel. Bei den Damen gewann die deutsche Susanne Weinbuchner mit einer Zeit von 25:26 vor Selina Knaubert aus Österreich und Martina Aufschnaiter.

Für die Wertung des „K100“ absolvierten die Teilnehmer nicht nur am Samstag den 50 km-Klassisch-Bewerb, sondern skateten am Sonntag weitere 50 Kilometer über die Loipen. Die Ergebnisse beider Tage wurden zur Kombiwertung herangezogen und so der Gesamtsieger– der König des „Koasa“ – ermittelt. Der Drittplatzierte bei den Skatern, Urban Lentsch, entschied souverän die Kombiwertung für sich. Bei den Damen siegte Renate Forstner knapp vor Barbara Laner vom KSC, die im Vorjahr den Sieg geholt hatte.
Margret Klausner

Bild: Gewann souverän die Distanz über 50 Kilometer Skaten: Niklas Liederer aus Österreich beim Siegerinterview im Ziel.

 
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