11.03.2017
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Der Immo-Höhenflug geht weiter

Der aktuelle Immobilien-Spiegel des Maklerunternehmens Re/Max zeigt: Kitzbüheler Immobilien gehören erneut zu den teuersten in Österreich.

Bezirk  | 2016 war nicht nur im Bezirk ein Jahr der Rekorde, was die Immobilienverkäufe betrifft. So wurden österreichweit insgesamt 121.436 Immobilienverkäufe im Wert von 26,87 Mrd. Euro registriert, um stolze 8,3 Prozent mehr als 2015. Der dabei erzielte Umsatz lag sogar mehr als 14 Prozent über dem bisherigen Rekordwert. Der Bezirk Kitzbühel ist erneut einer der Brennpunkte.

Im Bezirk wurde eine Transaktionssumme von über 717 Millionen Euro erzielt. Das entspricht etwa einem Viertel der Immo-Umsätze in ganz Tirol.

Gleich sechs der teuersten Immobilien, die in Tirol 2016 den Besitzer wechselten, stehen in der Gamsstadt, die Nummer 7  steht in Reith. In fast allen Fällen handelt es sich dabei um „Einfamilienhäuser“, lediglich ein Hotel ist dabei. Die Summen, die dabei auf den Tisch gelegt wurden, sind stattlich und bewegen sich zwischen 23,9 Mio. und 10 Mio. Euro.

Insgesamt wurden im Jahr 2016 im Bezirk Kitzbühel 1.211 Verbücherungen registriert, das sind 9,8 Prozent mehr, als im Jahr 2015. Der dabei erzielte Umsatz von 717 Millionen Euro liegt um 18,8 Prozent höher, als im Vorjahr.

Christian Neumayr gibt Überblick

Der Immobilien-Sachverständige Christian Neumayr führt auf Nachfrage des Kitzbüheler Anzeigers weiter aus: „In St. Johann sind die Preise in den letzten Jahren angestiegen. Jetzt werden viele Wohnungen gebaut, dadurch werden sich die Preise in diesem Segment stabilisieren.“ Die reinen Grundstückspreise in der Marktgemeinde werden hingegen weiterhin steigen, vermutet Neumayr.

Auch das Brixental ist bekanntlich ein hochpreisiges Gebiet, ein „Knick“ der Preiskurve ist erst ab Hopfgarten zu beobachten. Auch die Gemeinde Brixen ist im Vergleich zu den Nachbarn noch ein bisschen günstiger, doch auch hier wird nachgezogen. Das Pillerseetal ist hingegen ein ganz anderer Markt. Hier haben sich allerdings, sagt Neumayr, die Großveranstaltungen und der Zusammenschluss mit Saalbach Hinterglemm bereits bemerkbar gemacht. „Im Pillerseetal hat es auch schon die einen oder anderen hochpreisigen Verkäufe gegeben, aber in Summe ist es noch erschwinglich“, ergänzt Neumayr.

Ganz anders die Situation rund um Kitzbühel und den Wilden Kaiser: Going, Reith, Aurach und Jochberg gehören zu den teuren Pflastern.  „Wo man mit dem Preis noch deutlich zurückliegt, ist Kössen. Sowohl was Grundstücke, als auch Wohnungen betrifft“, sagt Neumayr abschließend. Elisabeth Galehr Symbolfoto: Re/Max Austria

 
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