15.11.2016
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Der Countdown für die WM läuft

Anfang Februar trifft sich die Weltelite des Biathlonsports in Hochfilzen. Zum dritten Mal wird die Gemeinde damit Schauplatz von Weltmeisterschaften. Das Biathlonzentrum präsentiert sich moderner, als je zuvor.

Hochfilzen | Seit zwei Jahren wird im Biathlonzentrum gewerkelt, um die Infrastruktur für die Weltmeisterschaft auf den neuesten Stand zu bringen. Rund 21 Millionen Euro investierten Bund und Land in den Ausbau der Sportstätten am Truppenübungsplatz des Bundesheeres. Im Zentrum des ersten Baufortschritts, welcher bereits beim Weltcup im Dezember 2015 einer Generalprobe unterzogen werden konnte, standen ein neues Team- und Servicegebäude, in welchem je 30 Servicekabinen und Umkleidekabinen untergebracht sind.

Weiters wurde eine hochmoderne 570 m² große Indoor-Schießanlage errichtet, in der während der Weltmeisterschaft das Medienzentrum beherbergt sein wird.

Der dritte und letzte große Infrastruktur-Baustein wurde mit der Fertigstellung des neuen Hauptgebäudes vor wenigen Tagen abgeschlossen. Neben zahlreichen Büro- und Technikräumen befinden sich dort unter anderem eine Tribüne für VIP-Gäste sowie TV-Kabinen.

Über 75.000 Tickets bereits verkauft

Nicht einmal hundert Tage vor der WM ist somit alles bereit für die große Sportshow. Nach 1978 und 2005 wird Hochfilzen von 6. bis 9. Februar zum dritten Mal Schauplatz für die Wettkämpfe der Weltelite. Franz Berger, Chef des Organisationskomitees, erwartet an den Renntagen insgesamt 150.000 Zuschauer. „Mit dem heutigen Tag haben wir bereits über 75.000 Tickets verkauft“, berichtet Berger im Rahmen einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch. 25 TV Stationen und rund 350 Medienvertreter werden über das Spektakel berichten.

„Hätte nie gedacht, dass dieser Sport so groß wird“

Zahlen, die auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Der ÖSV-Präsident sparte nicht mit Lob für die Verantwortlichen und gestand vor versammelter Presse aber auch einen Fehler ein. „Was den Biathlon-
sport betrifft, habe ich vor 20 Jahren eine komplette Fehleinschätzung gemacht. Dass dieser Sport so groß wird und allein in Deutschland mehr Zuschauer anlockt, als die alpinen Skibewerbe, hätte ich nie gedacht“, so Schröcksnadel.

Biathlon-Zentrum hat vielfältige Bedeutung

Das Biathlonzentrum in  Hochfilzen soll in Zukunft auch von dem Nachwuchs aus anderen Sportsparten genutzt werden. „So können auch unsere Langläufer hier trainieren“, freut sich Schröcksnadel.

Aber auch für das Bundesheer bleibt Hochfilzen ein wichtiger Standort. „Ein Soldat ist ohne Sport undenkbar. Spitzensport hat auch für die Soldaten Vorbildwirkung“, betont General-Major Andreas Pernsteiner. Der Truppenübungsplatz samt Sportzentrum sei ein wichtiger Bestandteil des Militärwesens, so Pernsteiner.
Johanna Monitzer

Bild: Ganz Hochfilzen ist bereits im WM-Fieber. Der Countdown wurde mit einer Pressekonferenz eingeläutet. Markus Gandler, Bgm. Konrad Walk, Andreas Pernsteiner, Klaus Leistner, Peter Schröcksnadel und Franz Berger (v. li.) standen den Journalisten Rede und Antwort. Foto: Monitzer

 
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