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Deponie-im-Schutzgebiet
19.08.2019
News  
 

Deponie im Schutzgebiet?

Reith | GR Florian Pointner (parteifrei) äußerte Bedenken  über eine geplante Aushubdeponie im Bichlach. „Ich verstehe den Landwirt und den Unternehmer, aber es handelt sich hierbei um ein zweischneidiges Schwert, weil es sich hier um ein Moor und Naturschutzgebiet handelt. Außerdem fahren dann zig LKWs im Naherholungsgebiet“, sagt Pointner, der auch Anrainer im Bichlach ist. Pointner spricht von einer Deponie im Ausmaß von 51.000 Kubikmeter. Dem widerspricht Bezirkshauptmann Michael Berger, der Behörde liegt ein Antrag über eine Aushubdeponie im Ausmaß von 23.000 Kubikmetern vor.

Sieben Sachverständige bei Verhandlung
Die Verhandlung dafür wurde für 27. August anberaumt. „Es wurden sieben Sachverständige geladen, die alles auf Punkt und Beistrich überprüfen werden“, betont Berger. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, ist der Ausgang noch offen, ob die Deponie kommen wird.

Wird die Menge des Aushubes kontrolliert?
Ausgelegt würde die Deponie für zwei Jahre sein. Der Bauer, dessen Grundstück für diese Deponie angesucht wurde, würde durch das Auffüllen mit Aushubmaterial ein gerades Feld bekommen. GR Pointner fürchtet außerdem, dass mehr Aushub geschüttet wird, als erlaubt. „Das ist nicht möglich. Jede Deponie unterliegt Kontrollen in Hinblick auf Quantität und Qualität des Aushubes“, erklärt BH Berger.
Die Gemeinde hat bei Deponien kaum Mitspracherecht. „Das Verfahren obliegt der BH. Die Deponie soll mit Aushub von Reither Bauvorhaben befüllt werden – was ja wieder Sinn macht, wenn man Aushubmaterial nicht quer durch den Bezirk transportiert“, so Bürgermeister Stefan Jöchl. jomo

 
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