27.11.2018
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Das Ziel heißt Europameisterschaft

Der Stocksport ist ein im Westen Österreichs sehr beliebter Breitensport. Im Gespräch mit der 20-jährigen Stefanie Wörgötter aus Erpfendorf erfahren wir mehr über sie und ihre Sportart.

Stefanie, Du betreibst den  Stocksport jetzt schon seit einem Jahrzehnt. Wie bist Du zu der Randsportart gekommen?
Meine ganze Familie betreibt diesen Breitensport als Hobby, da war ich schon im Kindesalter immer mit dabei und seit meinem zehnten Lebensjahr schieße ich selber.

Durch Deine Tiroler Meistertitel und diversen Stockerl­plätze hast Du Dir national einen Namen gemacht. Nimmt das auch die öffentliche Breite wahr?
Im Bezirk werde ich immer öfter angesprochen. Auch die mediale Präsenz ist durch die WM 2018 in Amstetten, wo ich aus verschiedenen Gründen nur Ersatzfrau war, gestiegen – sowohl regional als auch überregional.

War einer dieser Gründe Deine langwierige Verletzung? Welche Auswirkungen hatte sie für den Saisonverlauf?
Es war eine sehr langwierige Sehnenscheidenentzündung, die sich über fast zehn Monate hinzog. In der Zeit war an ein Training im gewohnten Ausmaß nicht zu denken, maximal einmal pro Woche und höchstens ein Turnier oder eine Meisterschaftsrunde am Wochenende. Durch den Arztwechsel und eine alternative Behandlung ist die Verletzung jetzt abgeklungen.

Der andere Grund waren die Vorbereitungen auf die Matura. Welche Ziele setzt sich die verletzungsfreie Stefanie nun nach dem geschafften Schulabschluss?
Ich will wieder voll durchstarten. Nach der Heimweltmeisterschaft arbeite ich mit Vollgas an der erfolgreichen Teilnahme an den Europameisterschaften Ende Februar 2019 in Bayern. Die Qualifikation beginnt bereits in einer Woche in Kapfenberg.

Vor einer Woche fand mit der Bezirksmeisterschaft die letzte Formüberprüfung statt. Wie zufrieden bist Du?
Durch den Doppelsieg habe ich gesehen, dass ich auch schon am Anfang der Wintersaison mit Konstanz aufwarten kann. Durch den Vereinswechsel zum ESC Kleinboden und das wöchentliche Training mit starken Partnern in der Kundler Eishalle habe ich eine gute Möglichkeit, meine Form für die kommende Qualifikation zu steigern. Damit habe ich gute Chancen, bei der Qualifikation unter den besten vier zu sein und Österreich bei der Europameisterschaft vertreten zu können.
Das Gespräch
führte Alex Gogl, Foto: Schwaiger

 
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