05.02.2018
News  
 

Das Image des Tourismus verbessern

Der erste Kitzbüheler Tourismusstammtisch zeigte deutlich die Bedürfnisse und Herausforderungen der Branche auf.

Bezirk  | Die Tiroler Fachgruppe Hotellerie und ihr Obmann, Mario Gerber, setzen auf Austausch mit den einzelnen Betrieben. Oft beklagt wird die starke Bürokratie, die für den einzelnen Unternehmer ein regelrechter Hemmschuh ist. Als wichtige Grundlage für die tägliche Arbeit sieht die Hotellerie zudem die Arbeitszeitflexibilisierung.

Gerber und der Vize-Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer, Manfred Pletzer, haben aber auch klare Strategien für die Branche ausgemacht. Das Image des Tourismus soll bei den Einheimischen wieder besser werden: „Wir wollen die Bevölkerung abholen, die positiven Leistungen des Tourismus herausstreichen“, so Gerber. Und Pletzer ergänzt: „Der Tourismus gehört zu Tirol, er ist Teil unserer Identität.“

Die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter in Hotelbetrieben seien wesentlich besser geworden, nicht nur, was die Arbeitszeit betrifft. Qualität ist die wichtigste Zukunftsstrategie für die Hotellerie. Mehr Leistung, einheimische Produkte und Selbstbewusstsein im Angebot. „Qualität hat ihren Preis“, sagt Pletzer.

Wertschöpfung soll auch eine wesentliche Kennmarke in der Bewertung des Tourismus werden. Hier muss sich das Denken ändern: „Rein die Nächtigungen zu maximieren, ist nicht der richtige Weg, man muss vor allem die Wertschöpfung erhöhen“, erläutert Manfred Pletzer. Die heimische Hotellerie sieht Mario Gerber „am Puls der Zeit“. Sie lebt von Investitionen, die auch laufend getätigt werden.

Und: „Der Tiroler Tourismus ist in Tiroler Hand, und das ist gut so“, sagt Gerber in Hinblick auf die vor allem im Bezirk verbreiteten Projekte von ausländischen Investoren. Solche Modelle hätten durchaus ihre Berechtigung, wie der Fachgruppen-Obmann unterstreicht, „aber sie sollen waffengleich mit unserer Hotellerie sein und nicht als illegale Freizeitwohnsitze missbraucht werden.“ Elisabeth Galehr

 
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