30.07.2020
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„Das Bewusstsein ist gestiegen“

Kitzbühel Tourismus unterstützt die Anzeiger und Impalawolfmitbiss-Kampagne „Wir(t)schaffen es!“. Präsidentin Signe Reisch und Geschäftsführerin Viktoria Veider-Walser über das neu geweckte Bewusstsein für den örtlichen Tourismus und über die positiven Aspekte der Corona-Krise.

Warum unterstützen Sie unsere Initiative „Wir(t)schaffen es!“?
Signe Reisch: Es ist eine unterstützenswerte Initiative.
Und von meiner persönlichen Warte aus: Ich hab das Wort „Wirt“ gelesen – das hat genügt und ich war sofort begeistert.
Viktoria Veider-Walser: Die Aufgabe der Tourismusverbände hat sich seit ihrer Gründung sehr stark verändert. Wir sind zum Lebensgestalter geworden.
Dabei spielt auch der regionale Wirtschaftskreislauf eine wichtige Rolle. Deshalb war es für uns selbstverständlich, die Initiative zu unterstützen.

Frau Veider-Walser, wie hat die Corona-Krise die Arbeit im TVB verändert?
Gerade den Tourismus hat die Corona-Pandemie sehr stark getroffen. Wir sind von einem Tag von 100 auf 0. Die Auswirkungen von COVID-19 werden uns noch sehr lange beschäftigen. Schauen wir  uns z.B. den Geschäfts-Tourismus an, dort müssen neue Modelle entwickelt werden.
Bei Kitzbühel Tourismus haben wir unsere Kernaufgabe, die Bewerbung unseres hochwertigen touristischen Angebotes, wieder sehr stark in den Fokus gerückt.

Frau Reisch, sind das Wir-Gefühl und die Solidarität untereinander durch Corona stärker geworden?
Ja, das kann man schon sagen. Durch Corona ist auch die Wichtigkeit des Tourismus ganz stark in den Fokus gerückt. Es wurde wieder ins Bewusstsein gerufen, wie viel mit einem funktionierendem Tourismus zusammenhängt. Fast alle Berufssparten profitieren vom Tourismus.
Ich erlaube mir den Vergleich mit der Gesundheit: Man merkt erst wenn man sie nicht mehr hat, wie wichtig sie ist.

Hat die Corona-Krise bislang auch etwas  Positives bewirkt?
Signe Reisch: Jede Krise hat auch immer positive Aspekte – so ist das auch bei Corona. Eine gewisse Entschleunigung hat uns allen gut getan. Viele hat es zum Nachdenken angeregt. Die Geschwindigkeit, in der wir gelebt haben, muss man schon hinterfragen.
Positiv ist auch, wie schon vorher erwähnt und was mich als Touristikerin besonders freut, dass das Bewusstsein für den Tourismus bei vielen wieder geweckt wurde.
Viktoria Veider-Walser: Unsere Zusammenarbeit mit den Mitgliedern ist derzeit besonders positiv und effizient. So haben wir etwa innerhalb kürzester Zeit spezielle Angebote sowie Buchungs- und Stornobedingungen auf den Markt gebracht.
Innerhalb von Kitzbühel Tourismus  haben wir uns wieder auf das Wesentliche besonnen. Projekte aufgegriffen, für die man sonst keine Zeit gehabt hat. Wir haben auch neue Arbeitsmethoden ausprobiert und gemerkt, wie effizient die sind.

Welches  Bild entsteht in Ihrem Kopf, wenn Sie unseren Slogan „Wir(t)schaffen es!“ hören?
Signe Reisch: Ganz klar: Das Miteinander. Ohne Wirtschaft geht nichts und ohne Wir geht auch nichts. Nur Gemeinsam schafft man etwas.
Viktoria Veider-Walser: Für mich ist das ein absolut positiver Slogan, der proaktiv ist und selbstbestimmtes Handeln in den Vordergrund stellt. Jeder kann in Krisenzeiten etwas dazu beitragen, dass es wieder aufwärts geht.
Ich möchte mich auch beim Kitzbüheler Anzeiger und bei Impalawolfmitbiss bedanken, dass sie diese Kampagne ins Leben gerufen haben. Das zeugt von Weitblick.

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