14.10.2016
News  
 

„Darüber sprechen“ an der HAK

Nur noch wenige Tage zeigt die BHAK/BHAS Kitzbühel die Wanderausstellung „Darüber sprechen“, die von erinnern.at gestaltet wurde.

Kitzbühel | Die Ausstellung basiert dabei auf Interviews mit insgesamt 14 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die damals meist im gleichen Alter waren, wie die heutigen Schülerinnen und Schüler jetzt sind. Jede Ausstellungstafel zeigt das Schicksal eines Menschen.

Die Tafeln zeigen sehr berührend, wie die nationalsozialistische Zeit er- und überlebt wurde, wie es Familienangehörigen und Freunden erging, wie Nachbarn zu Feinden und letztendlich der Staat zum Mörder wurde.

Persönlicher Zugang zur Geschichte

Um diesen persönlichen Zugang zu Geschichte zu vertiefen, sind die Tafeln mit einem QR-Code versehen, der zu einem multimedialen Interviewausschnitt führt. Jede Zeitzeugin und jeder Zeitzeuge steht auch für ein konkretes historisches Thema (z.B.: Flucht und Vertreibung, Novemberpogrom, Kindertransporte), das auf der Rückseite der jeweiligen Schautafel von Expertinnen und Expertin aufgegriffen und wissenschaftlich beleuchtet wird.

Die Schülerinnen und Schüler waren, genauso wie die betreuenden Lehrkräfte und Bürgermeister Dr. Klaus Winkler, berührt und erschüttert. Gleichzeitig aber wurde das Interesse für dieses dunkle Kapitel der österreichischen Geschichte und dessen gegenwärtige Relevanz angeregt.

Bild: Der Bürgermeister „als Lehrer“: Bei der Ausstellungseröffnung von „Darüber sprechen“ mit den Schülerinnen und Schülern der 2AS, die meisten sind heute in etwa gleich alt, wie die dargestellten Menschen auf den Ausstellungstafeln damals waren. Foto: Florian Obermoser/HAK

 
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