07.09.2017
News  
 

Cup-Sensation von Fieberbrunn

Der SK Fieberbrunn schafft die Sensation in der dritten Hauptrunde des Kerschdorfer Tirol Cups und warf Kitzbühel aus dem Bewerb.

Tirol Cup | In der dritten Hauptrunde des Kerschdorfer Tirol Cups empfing der SK Fieberbrunn  den Regionalligisten FC Kitzbühel. Die Gäste aus der Gamsstadt mussten sich auf dem kleinen Platz und einigen Veränderungen in der Startformation einstellen. Die Gastgeber waren gut vorbereitet und so trat die Mannschaft von Trainer Thomas Handle sehr entschlossen auf.

Gleich von Beginn weg versuchte Kitzbühel mächtig Druck auf den Gegner auszuüben, was in diesem Spiel aber nicht richtig funktionierte. Die Heimelf verstand es gut, die Räume eng zu machen und konnte in der gefährlichen Zone, im letzten Angriffsdrittel, die spielerische Überlegenheit von Kitzbühel recht gut zu unterbinden. Dass man aber gegen so einen Gegner nicht alles verteidigen kann war klar und so kam Kitzbühel dann auch zu guten Tormöglichkeiten die ungenützt blieben. Marco Walser und Martin Boakey scheiterten jeweils aussichtsreich. Fieberbrunn verteidigte geschickt, machte auch wenige Fouls, sodass Kitzbühel auch keine gefährlichen Standards hatte. Als die Zuschauer schon mit einem 0:0 zur Pause rechneten, fiel dann die 0:1-Führung für Kitz. Ein platzierter Schuss von Dan Walker brachte die 0:1-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst ähnlich weiter. Fieberbrunns Trainer Thomas Handle wechselte in der Pause Patrick Huter ein, der frischen Wind in die Entlastungsangriffe der Heimelf brachte. Der Kampfgeist der Hausherren blieb weiter ungebrochen und sie warfen alles in die Waagschale um die Sensation zu schaffen. In der 71. Spielminute war es soweit: Huter war zum ersten Streich zur Stelle und erzielte den Ausgleich zum 1:1. Nur wenige Minuten später schnürte Huter den Doppelpack für Fieberbrunn, dies bedeutete die 2:1-Führung in der 77. Minute. Die Gastgeber witterten die Sensation, konnten aber im Anschluss Kitzbühels Offensivbemühungen nicht alle abwehren. In der 80. Minute erzielte Bojan Margic den Treffer zum 2:2. Was auch den Endstand nach 90 Minuten bedeutete und so musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

Auf Seiten von Fieberbrunn trafen alle fünf Schützen. Fieberbrunns Goalie Peter Zimmermann konnte den Elfmeter von Raul Baur halten und so war die Sensation perfekt. Fieberbrunn warf Kitzbühel aus dem Cup-Bewerb. Stefan Adelsberger

 
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