11.10.2020
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Corona stoppte die Alpenrallye nicht

Neue Sieger – herrliche Bergstrecken – ein kleines, aber hochkarätiges Starterfeld – und das Dauerthema Corona. Die 33. Kitzbüheler Alpenrallye wird als die wohl außergewöhnlichste ihrer Geschichte in Erinnerung bleiben.

Kitzbühel | Teilnehmer, Sponsoren, Gäste und Besucher waren sich einig: „Es war eine großartige Alpenrallye. Gut, dass die Rallye Corona getrotzt hat!” Dabei stand die auf den Herbst verschobene Veranstaltung niemals auf der Kippe, denn trotz der vier Tage vor Rallyestart von Deutschland ausgesprochenen Reisewarnung hielten die Organisatoren eisern an der Durchführung fest. OK-Chef Markus Christ: „Wir haben so viel in die Rallye investiert – Mühe, Zeit, Einsatz, Engagement, Geld – außerdem haben es unsere Teilnehmer, die sich auf die Rallye vorbereitet und gefreut haben, verdient, dass wir auch unter so schwierigen Umständen die Veranstaltung durchziehen.” All das natürlich unter allen nötigen Sicherheitsauflagen, sogar eine COVID-19-Teststraße – vor allem für deutsche Starter – wurde eingerichtet.

Das Starterfeld war stark dezimiert
Allerdings zeigte die Reisewarnung Wirkung: Corona schlug Tag für Tag eine breitere Schneise in das Teilnehmerfeld: 55 von 138 gemeldeten Startern blieben schließlich übrig und gingen mit einigen außergewöhnlichen Klassikern der Baujahre 1931 bis 1973 auf die Strecke – und wurden mit anspruchsvollen Strecken und wundervollen Ausblicken auf die frühherbstliche Bergwelt belohnt. Auffallend: besonders viele echte Raritäten waren am Start, darunter auch einige hochkarätige Vorkriegsklassiker.

Linz/Beznaus siegten bei der Alpenrallye
Nach drei spannenden Bewerbstagen mit insgesamt 27 Prüfungen und einer Gesamtstrecke von 502 Kilometern brachte die Alpenrallye neue Siegergesichter: Alexander Linz und Co-Pilotin Michaela Beznaus aus Mauerbach auf Alfa Romeo Giulia “Carabinieri” (1972) konnten nach den Plätzen drei und zwei in den Vorjahren in der Sport-Trophy (Gesamtwertung) nun erstmals ganz oben vom Siegertreppchen lachen.
Der Sieg in der Classic-Trophy (gleiche Strecke, weniger Prüfungen) ging an Wilfried und Sandra Schäfer, Königstein, D (Invicta Low Chassis, S-Type) – das Team sicherte sich auch die erstmals durchgeführte “Sanduhrklasse” (ohne technische Hilfsmittel). Den Sieg in der Sepp-Greger-Bergwertung sicherten sich Ralf Klaus und Georg Ahrens auf Talbot London 90 AV, 1933.

Bild: Bürgermeister Klaus Winkler (l.) und Organisator Markus Christ als Starter. Foto: Albin Ritsch

 
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