01.12.2020
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Corona belastet Stadtbudget

Die Coronakrise wirkt sich auch auf die Budgets der Gemeinden aus. In Kitzbühel wird ein Finanzierungssaldo von 1,085 Millionen Euro prognostiziert.

Kitzbühel | Bei der Gemeinderatssitzung am 16. November galt es, über die Voranschlagsabweichungen und Überschreitungsbewilligungen abzustimmen.
Aus dem Zahlenkonvolut, das von Bürgermeister Klaus Winkler präsentiert wurde, ging hervor, dass die Coronakrise auch an den Finanzen der Stadt nicht spurlos vorübergeht. Die Pandemie wirkte sich nicht nur auf die Einnahmen, sondern auch auf die Ausgaben aus. Diese minimierten sich beidseitig. Bei den Kommunalsteuern rechnet man am Jahresende mit 200.000 Euro Mindereinnahmen. Ebenso geringer fallen die Einnahmen bei den Kurzparkzonen aus – hier werden 48.000 Euro fehlen. Durch die Freizeitwohnsitzabgaben fließen 600.000 Euro zusätzlich in die Stadtkasse.

Auf die Finanzen der Stadt Kitzbühel wirken sich natürlich auch die Corona-Maßnahmen aus. Neben den Kosten der Maßnahmen fallen in diesen Bereich auch die diesbezüglichen Mindereinnahmen – dadurch ergibt sich ein Finanzierungssaldo von 3,3 Millionen Euro. „Durch Corona ist uns bei den Einnahmen viel weggebrochen, jedoch sind wir bei Investitionen deutlich auf die Bremse getreten“, erklärt Bürgermeister Winkler. Zudem sinken auch die Transferzahlungen des Bundes, da auch seitens des Bundes viele Gelder in die Corona-Maßnahmen fließen. „Die Gemeinden haben generell weniger Ertrags­anteile“ sagt Winkler. In Kitzbühel gilt es, einen Finanzierungssaldo von 1,085 Millionen Euro auszugleichen. Elisabeth M. Pöll

Bild: Durch die Pandemie kommt es zu einer Belastung des Haushaltes der Stadtgemeinde Kitzbühel. Foto: Pöll

 
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