24.05.2016
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Chromé und glänzendes Blech

Nostalgisch wird es wieder Anfang Juni. Vom 1. bis 6. Juni rollen die Klassiker der Automobilgeschichte bei der 29. Auflage der Kitzbüheler Alpenrallye wieder durch die Kitzbüheler Alpen.

Kitzbühel | Ein Jahr vor dem 30-jährigen Jubiläum wartet die Kitzbüheler Alpenrallye schon mit großen Highlights auf. 187 Fahrzeuge, die die Automobilgeschichte dokumentieren, geben sich vom 1. bis 6. Juni in der Gamsstadt ein Stell-dich-ein. Für besonderes Aufsehen werden die Vorkriegsmodelle sorgen. Bentley ist bei der Alpenrallye gleich mit zehn offenen Vorkriegsklassikern vertreten. Das sind mehr Fahrzeuge als bei der Mille Miglia, der berühmtesten Oldtimerrallye, die in Kitzbühel an den Start gehen.

Dazu sind noch sechs atemberaubende Vorkriegs-Lagondas sowie zwei rassige Rennsport-Alfa-Romeos -  um nur ein paar zu nennen - mit dabei. „Das Starterfeld ist komplett. Wir haben zwar noch viele auf der Warteliste, mit Ausfällen ist aber bei der Kitzbüheler Alpenrallye nicht zu rechnen“, erzählt OK-Chef Markus Christ, der damit das große Interesse an der Kitzbüheler Veranstaltung bestätigt sieht.

Das älteste Fahrzeug bei der heurigen Auflage der Alpenrallye stammt aus dem Jahr 1923, ein Bentley 3 Litre Speed Mode.

Der Wert der Fahrzeuge ist schwer einzuschätzen, da es sich großteils um Liebhaberstücke handelt, beziffert wird dieser mit ca. 30 Millionen Euro. Zudem haben die Oldtimer noch ordentlich Power unter der Haube: 28.160 PS bringen die 187 Fahrzeuge zusammen und bis zu acht Liter Hubraum.

Drei Tage durch das Tiroler Unterland

Gefahren wird die Kitzbüheler Alpenrallye wiederum an drei Tagen. Nach dem Prolog am Donnerstag haben die Teilnehmer am Freitag die längste Etappe zu absolvieren. Hier steht die „Zillertal-Runde“ auf dem Programm. Am Samstag erkundet die Rallye das Grenzland zwischen Tirol und Bayern. Ziel der letzten Etappe ist die Kitzbüheler Innenstadt. Das erste Fahrzeug wird um 14.30 Uhr von der Etappe zurück sein und zur Fahrzeugparade durch die Stadt rollen.

Prominente Oldtimerfans

Im Starterfeld finden sich auch wieder einige prominente Namen: So geht heuer Schauspieler Jan Hartmann (Team Schaeffler) am Steuer eines DKW F93 an den Start, ARD-Tagesschau-Anchorman Jan Hofer (Team Chronoswiss) pilotiert einen Austin-Healey 3000. Natürlich wieder mitten im Geschehen: Alpenrallye-Ehrenpräsident Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und seine ebenfalls rennfahrenden Söhne Johannes und Ferdinand Stuck.

Jubiläum über den Großglockner

Die 29. Auflage der Rallye ist zwar noch nicht gefahren, jedoch beschäftigt sich das OK-Team rund um Markus Christ bereits mit dem Jubiläum. „Wir wollen anlässlich des 30-jährigen Bestehend der Alpenrallye die Großglockner Hochalpenstraße fahren“, lässt Christ bereits wissen, der noch zahlreiche Highlights für die Jubiläumsrallye plant.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Die Vorjahressieger Mike Angermann (Beifahrer) und Helmut Lorenzoni (Fahrer) gehen mit dem Porsche 911 Baujahr 1967 heuer wieder an den Start der Alpenrallye. Foto: Pöll

 
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