19.01.2017
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Blaulichter auf Ansturm gerüstet

Seit Wochen laufen auch bei den Einsatzorga­ni­satio­nen die Vorbereitungen für die Hahnenkammrennen auf Hochtouren. Über 100 Sanitäterinnen und Sanitäter sind im Einsatz, überdies wird die polizeiliche Präsenz heuer erneut erhöht.

Kitzbühel | Sie sind gerüstet – jene Einsatzorganisationen, die an diesem Wochenende dafür sorgen, dass die Hahnenkammrennen wieder zu einem fröhlichen und hoffentlich fast unfallfreien Skifest werden. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für einen reibungslosen Ablauf u.a. bei der Polizei, dem Roten Kreuz, der Bergrettung, aber auch bei der Feuerwehr bereits seit Wochen.

Vier Notärzte

„Wir sind gut vorbereitet“, informiert der Geschäftsführer des Roten Kreuzes, Herbert Haid, „wir haben in etwa rund 100 Sanitäterinnen und Sanitäter während dieser Tage im Einsatz.“ Auch heuer kommen wieder Rot-Kreuz-Helfer aus Oberösterreich, Niederösterreich und Vorarlberg in die Gamsstadt, um ihre Tiroler Kollegen zu unterstützen. Nicht nur im Zielgelände sind die Helfer unterwegs, in einem Container wurde überdies bereits eine Notfallstation eingerichtet.

„Abwechselnd sind auch vier Notärzte im Dienst“, schildert Haid, der eine positive Bilanz auch über das vergangene Jahr zieht, „Da ist glücklicherweise nicht viel passiert.“ Auch in der Fanzone in der Innenstadt sind die Sanitäter unermüdlich im Dienste ihrer Nächsten im Einsatz. Wie immer sind auch Bergretter nahezu aller Ortstellen des Bezirkes vor Ort und übernehmen den Pistenrettungsdienst. „Seit die Parallelstreif während der Rennen offen ist, ist es besser geworden“, erklärt Einsatzleiter Florian Haderer. Viele sind auf Skiern unterwegs und können sich im Gelände besser bewegen. Es passiere daher glücklicherweise nicht mehr so viel.

Präsenz in Uniform

Über die Einsatzstärke der Polizei während der Renntage hält sich Einsatzleiter und Bezirkspolizeikommandant Martin Reisenzein wie immer bedeckt. Allerdings werden heuer wieder mehr Beamte im Einsatz sein. „Wir zeigen optische Präsenz, es werden sehr viele Kollegen in Uniform unterwegs sein“, erklärt der Polizeichef. Außerdem wird die Polizei heuer mit Videoüberwachung arbeiten. „Darüber wird aber an den Eingängen informiert“, betont Reisenzein. Die globale Terrorbedrohung ist für die Polizei natürlich auch in Kitzbühel Thema.

Das Einsatz- bzw. Sicherheitskonzept sei einmal mehr angeschaut und auch überarbeitet worden. Wichtig sei für ihn überdies auch die enge Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, den Behörden und natürlich dem Securitystab, betont Martin Reisenzein. Im Einsatz sind jedenfalls Beamte aus ganz Österreich, u.a. auch Spezialeinheiten, wie Sprengstoffexperten.

Heli CX vor Ort

Rettung gibt es im Notfall auch aus der Luft. „Wie schon im Vorjahr wird die Mannschaft des Hubschrauber CX direkt vor Ort beim Zielgelände einsatzbereit sein“, erklärt Chefflug­retter des ÖAMTC, Andreas Steger. Im Falle des Sturzes eines Rennfahrers auf der Streif wird der Verunfallte zu einem geeigneten Zwischenlandeplatz geflogen und von dort aus mit dem Team des Hubschrauber C4 in das nächstgelegene Krankenhaus geflogen. „Das System hat sich bestens bewährt“, betont Steger. So würde der Heli CX relativ rasch wieder vor Ort sein und es käme zu keiner längeren Rennunterbrechung.

Neben anderen Blaulichtorganisationen sind wie immer auch einige Feuerwehren im Einsatz. „Wir von der Stadtfeuerwehr Kitzbühel übernehmen u.a. die Brandsicherheitswachen in der Innenstadt und sorgen für die Verpflegung der Exekutive“, informiert Feuerwehrkommandant Alois Schmidinger. Dank des Engagements aller Blaulichtorganisationen steht einem erfolgreichen Rennwochenende nichts mehr im Weg. Margret Klausner

 

 
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