05.09.2017
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Beziehungspflege mit Russland

Die Beziehungen zu Russland will Bundesminister Andrä Rupprechter verbessern. Neben Gesprächen und der Unterzeichnung eines Memorandums gab`s als Geschenk zwei Kühe für den Kollegen aus Russland.

Oberndorf | Bundesminister Andrä Rupprechter lud den russischen Minister Lev Wladimirowich Kuznetsov nach Tirol. Nach der Besichtigung der Tirol Milch in Wörgl, ging es am Dienstagvormittag nach Oberndorf, wo er sich die Hofkäserei und den Bauernhof von Tirol Milch Geschäftsführer Stefan Lindner anschaute.

Ziel des Besuches war die Verbesserung der Beziehung zu Russland. „Ich bin dafür, dass die Sanktion langsam auslaufen. Wir schaden uns damit eigentlich nur selbst. Hierzu gibt es auch ein klares Bekenntnis der Regierung“, sagt Rupprechter.

Zuchtviehandel

Angesichts der Geschehnisse in der Ost-Ukrainer hat die EU im Sommer 2014 Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Die Sanktionen betrafen in Österreich besonders die Milchwirtschaft. Da der Rinderzuchthandel durch die Sanktionen nicht betroffen ist, sieht Stefan Lindner, der auch Obmann der zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) ist, hier Chancen. „Der Nordkaukasus, aus dem Minister Kuznetsov stammt, ist vergleichbar mit unserer Gegend. Hier können wir mit Viehexport punkten“, so Lindner.

Ein klares Zeichen war auch das Geschenk an den russischen Minister: BM Rupprechter schenkte ihm zwei Kühe, die er zuvor in Rotholz ersteigerte. Jana und Biene sollen nun am Kaukasus eine neue Heimat finden. Johanna Monitzer

Bild: BM Andrä Rupprechter (li.) übergab an seinen russischen Kollegen Lev Wladimirowich Kuznetsov in Oberndorf die Kühe Jana und Biene. Stefan Lindner und sein Mitarbeiter Wolfgang Oberhofer (re.)  versorgen die Tiere bis zu ihrem Abtransport nach Russland. Foto: Monitzer

 
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