09.10.2019
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Betrug durch den "Geschäftsführer-Schwindel“

Bezirk | Die Polizei warnt aktuell vor Betrug durch den "Geschäftsführer-Schwindel“, auch bekannt als „CEO Fraud“: 

Aufgrund aktueller Fälle warnt die Polizei erneut vor Internet-Betrügern, die Mitarbeiter von Firmen mit fingierten E-Mails von vermeintlichen Vorgesetzten zur Überweisung größerer Geldbeträge auf ausländische Konten veranlassen versuchen.
Aktuell wurde bei der Polizei in Tirol ein Fall gemeldet, bei dem die Buchhalterin einer Firma mit einer gefälschten E-Mail des angeblichen Geschäftsführers um Auskunft über den Firmensaldo und darüber ersucht wurde, ob am selben Tag eine internationale Überweisung möglich wäre. Als dies bestätigt wurde, erhielt die Buchhalterin ein weiteres E-Mail von demselben Absender, worin sie dann zur Überweisung eines mittleren, fünfstelligen Eurobetrags auf ein Konto in England aufgefordert wurde. Die Frau wurde misstrauisch und erkannte die Fälschung.

Die Polizei rät:
· Erhöhte Vorsicht bei E-Mails, in denen Informationen zur Finanzgebarung angefragt oder – in weiterer Folge – zur Überweisung größerer Geldbeträge aufgefordert wird.

· Wichtig: Absenderadresse prüfen!

· Nicht unter Zeitdruck setzen lassen sondern durch gezielte Rückfrage verifizieren.
Dazu anderen Kommunikationskanal nutzen (z.B. Telefon, persönliches Gespräch).

Im Notfall:
· Sofortige Kontaktaufnahme mit der Bank um den Zahlungsvorgang zu stoppen.
· Anzeige bei der Polizei erstatten. Foto: hornetsecurity

 
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